Woody Allen: Was ich schon immer zeigen wollte aber nie konnte **
Wir hatten am Donnerstag viel Spass mit den Geschichten um Sissi und Alexander – dies war auch die Motivation für dieses Thema: Weine, Hintergründe, Geschichten, Lernen.
Sicher schlummert auch bei dir ein Fläschchen, das du schon lange zeigen wolltest, aber das Thema nie passte. Bring das Flacon und die Geschichte dazu mit.
Wir probieren blind und philosophieren über den Wein!
Info: am Do, 15. Oktober bleibt der Weinklub geschlossen – Wir sind in der südl. Rhone.
Donnerstag Degustation

** übrigens: Ich vermute, du meinst Woody Allens „Was Sie schon immer über Sex wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen wagten“ (Everything You Always Wanted to Know About Sex (But Were Afraid to Ask)). Ein Woody-Allen-Zitat „Was ich schon immer zeigen wollte aber nie konnte“ finde ich nicht.
Der Film stammt von 1972, Woody Allen führte Regie und schrieb das Drehbuch. Grundlage war das damals enorm bekannte Sexualkunde-Buch von David Reuben aus dem Jahr 1969 – Allen macht daraus aber keine Aufklärungsschrift, sondern eine ziemlich absurde Satire. Wikipedia
Das Besondere: Es ist ein Episodenfilm aus sieben voneinander unabhängigen Geschichten, die jeweils eine vermeintliche Frage über Sexualität aufgreifen. OutNow
- Wirken Aphrodisiaka? – Woody Allen als mittelalterlicher Hofnarr versucht, eine Königin zu verführen, scheitert dann aber am Keuschheitsgürtel.
- Sodomie – Gene Wilder spielt einen Arzt, der sich ausgerechnet in ein Schaf verliebt. Eine der bekanntesten und zugleich bizarrsten Episoden.
- Orgasmusprobleme – komplett im Stil eines italienischen Films inszeniert und als Hommage/Parodie auf das damalige italienische Autorenkino angelegt.
- Transvestitismus – ein scheinbar biederer Familienvater entdeckt heimlich Frauenkleider.
- „Was bin ich für ein Perverser?“ – sexuelle Vorlieben werden wie in einer Fernseh-Quizshow erraten.
- Sexualforschung – John Carradine spielt einen verrückten Wissenschaftler; das Ganze entwickelt sich zur Parodie auf alte Horror- und Science-Fiction-Filme.
- Was passiert während der Ejakulation? – wahrscheinlich die berühmteste Idee des Films: Der menschliche Körper wird wie eine riesige Kommandozentrale dargestellt. Tony Randall sitzt gewissermaßen im Kontrollraum, Burt Reynolds koordiniert die Abläufe, und Woody Allen spielt ein nervöses Spermium, das auf seinen Einsatz wartet. Wikipedia
Interessant ist auch, dass Allen ursprünglich eine achte Episode gedreht hatte. Darin spielte er eine Spinne, die nach dem Liebesakt von einer Schwarzen Witwe – gespielt von Louise Lasser – gefressen wird. Die Episode wurde schließlich aus dem Film entfernt. Wikipedia




