Donnerstag, 22. August 2019: OOOOOh – N E B B I O L O !

Wir starten nicht sanft und bedächtig, sondern gleich mit einem Knallerthema: Nebbiolo! Die Nebbiolo-Traube gehört zu den anspruchsvollsten Rebsorten, was Boden und Lage betrifft. Ein reifer Barolo kann betörend sein – wer hat noch was in der verstaubten Italienecke?

Barolo, Barbaresco, Langhe Nebbiolo, aber auch Sforzato aus dem Valtellina oder von auch immer, Hauptsache Nebbiolo ist drin – ei, ei, ei – was für ein Beginn!

Otti und Marc freuen sich auf einen Knaller-Nebbioloabend mit Euch!

Piemont

Donnerstag, 11. Juli 2019: Riesling!

Was für ein toller Abend! Hochstehende Rieslinge, einer feiner als der andere – vielen Dank allen!

Getrunkene Weine:

Riesling trocken Brauneberger 2013, Fritz Haag: Glasklar, frisch, herrliche Pfirsichnoten, Konfekt, brillante Säure – ein Traumstart!

Riesling trocken GG Brauneberg Juffer Sonnenuhr 2009, Fritz Haag: Wenig Petrol, reife Zitrusfrucht, recht üppig und cremig, leichte Bitterkeit im überaus langen Abgang.

Riesling Spätlese Brauneberger Juffer 2008, Becker-Steinhauer: Einfach genial, diese drei Brauneberger-Vertreter nebeneinander trinken zu dürfen! Diese Spätlese hat wenig Petrol, viel Honig, Birnen, Holunderblüten, geschmolzene Butter, eine gute Säure und ein langes Finish – herrlich!

Riesling GG Kastanienbusch 2016, Oekonomierat Rebholz: Von der Mosel in die Pfalz: Feine Kräutermischung, florale Noten, Lavendel, Heu, Pfirsich. Weisser Pfirsich auch am Gaumen, saftig, dicht.

Riesling Am Schwarzen Herrgott GG 2012, BattenfeldSpanier (Rheinhessen): Petrolnoten, saftige Steinfrucht, Mirabellen, recht konzentriert, am Gaumen vielschichtig, mit feiner Säure und einem cremigen, mineralischen Abgang.

Riesling Grand Cru Kirchberg de Ribeauvillé 2013, Louis Sipp (Elsass): Petrol, Mandelgebäck, Limetten, reife tropische Früchte. Etwas dominante Säure, mineralisches, langes Finale.

Riesling Wieland Reserve 2014, Mantlerhof (Kremstal): Steinobstaromen, Kräuter, fein würzig. Mundfüllend, finessenreich, gute Säure, salziger Abgang.

Riesling Gaisberg 2015, Hirsch (Kamptal): Zu Beginn etwas Karton, der sich dann verzieht. Zitrusfrucht, Grapefruit, Feuerstein, recht komplex, zitroniger Touch im langen Finale.

Riesling Ried Loibenberg Smaragd 2008, Knoll (Wachau): Anfangs leicht schwefelig, Honigmelonen, Akazienhonig, Veilchen, Harz. Breitmaschig, mit finessenreicher Säurestruktur, mineralischsalziges Finale.

Riesling Smaragd Loibner Berg 2002, FX Pichler (Wachau): Etwas Petrol, viel Steinfrucht, Aprikosen, sehr mineralisch. Recht opulent, wirkt noch sehr frisch, mit guter Säurestruktur und beeindruckend lang.

Riesling Auslese Nr. 44 Eitelsbacher Karthäuserhofberg 20012, Karthäuserhof: Feine Honignoten, Ananas, Mango, Banane, viel Botrytis, Eistee. Lebhafte Säure, gute Länge – jetzt auf dem Genusshöhepunkt.

Riesling Auslese Geisenheimer Rothenberg 1990, Wegeler-Deinhard (Rheingau): Heisser Gummi, Keilriemen, überreife Ananas, Gurken. Endet bitter, nicht ganz harmonisch.

Riesling Eiswein Hedon Primus Inter Pares 1995, Weinmanufaktur J.F. Feindert (Rheinhessen): Hagebutten, Kandiszucker, Zwetschgen, Williamsbirne, Rosinli, geraffelter Apfel. Brachiale Säure, endet leider metallisch.

Riesling TBA Uerziger Würzgarten 2010, Erbes (Mosel): Korinthe, Mirabellen, Botrytis. Dickflüssig wie Honig, krönender Abschluss eines genialen Abends! Danke, danke, danke!