Donnerstag, 17. Juni 2021: das Gute liegt so „Nahe“…

Thema: Riesling Nahe. Oder, falls kein Nahe nahe, Rheingau oder Rheinhessen. Dann aber bitte ein GG oder Süssnektar eines Topwinzers. Ganz einfach, oder?

Leider ist der Abend bereits ausgebucht – sorry! Verzweifelten bieten wir die Gelegenheit, im Stübli mitzutrinken. Anmeldung aber auch da unbedingt erforderlich.

Coronaregeln: gelten natürlich uneingeschränkt und wir bleiben auf Distanz,
wie im Herbst. Zusätzlich bitten wir alle Teilnehmer, sich vorher zu testen.

See you – auf bald! Cheers!

Topwinzer der Weinregion Nahe:

  • Weingut Dönnhoff
  • Weingut Schäfer-Fröhlich
  • Emrich-Schönleber

Dahinter folgen: Hermannsberg, Schlossgut Diel, Weingut Joh. Bapt. Schäfer

Donnerstag, 10. Juni 2021: Venetien und Lombardei!

Getrunkene Weine:

2015 Calvarino Soave Classico, Pieropan: Zitrisch, unreife Aprikose, spannend mineralisch, feincremig, passende Säure.

2013 Lugana San Benedetto, Zenato: Stichig, gasig, unsauber – und erst noch zu alt.

2015 Le Bine Soave Monte Foscarino, Giuseppe Campagnola: Honigmelone, angenehm, am Gaumen Karamell. Runder, gut erhalten gebliebener Gastro-Wein.

2011 Friularo Ambasciatore, Bagnoli: Sehr aromatisch, schwarze Johannisbeeren, Lambada-Erdbeeren, Rosen, erdig. Herbes Finale.

2003 Amarone della Valpolicella Classico, Pascqua: Leider nur noch Maggi und sonst nix.

1993 Amarone della Valpolicella Classico Vigneto Monte Sant’Urbano, Speri: Alter Schrank, staubig, Tee. Zu deutlich über dem Zenith.

1998 Osar Rosso del Veronese, Masi: Leider auch hier Maggi – viel zu alt.

2013 Amarone della Valpolicella Rocca Alata: Cantina di Soave: Rote Beerenfrucht, warme Brotrinde, Süssholz, grüne Paprika, am Gaumen zuviel Kohlensäure.

2013 Alanera Rosso Veronese, Zenato: Wundsalbe, dunkle Beeren, unangenehm süsslich.

H I L F E – gibt’s noch was Feines im Keller unten? Benjamin sei Dank: JA!

2013 Pandora, Alban, Kalifornien: Üppig wie ein Amarone, laktisch, rauchig und mineralisch, mit sandigen Tanninen, ellenlanges, druckvolles Finale.

Und da unser deutsche Freund grundsätzlich immer ein, zwei Rieslinge in der Tasche mit dabei hat, gab’s noch ein Süsswein-Festival obendrauf:

2005 Riesling Spätlese Norheimer Dellchen, Dönnhoff: Einfach nur schööööön!

1998 Riesling Auslese Erdener Prälat, Dr. F. Weins-Prüm: Süsser Nektar – der perfekte Schlumi zum Abschluss!

Donnerstag, 3. Juni 2021: Chateauneuf du Pape – live im Weinkeller – AUSGEBUCHT!

Getrunkene Weine:

2000 Châteauneuf-du-Pape blanc, Cuvée du Vatican: Quitten und reife gelbe Äpfel, blumig, würzig, harzig, buttrig – hat die Jahrzehnte mit Bravour überstanden!

2015 Châteauneuf-du-Pape blanc Clos du Belvédère, Château de Vaudieu: Gelbe Äpfel, Birnen, Lindenblüten, Schlüsselblumen oder die, die so aussehen, cremig, Candyshop.

2017 Châteauneuf-du-Pape Omnia Lux, Rotem & Mounir Saouma: Rosssattel, Blut, geröstete Brotrinde, Blutorangen – speziell, aber spannend!

2010 Châteauneuf-du-Pape Cuvée Alexis Establet, Domaine du Grand Tinel: Rosssattel, Lakritz, Rauch, leicht Schwefel, am Gaumen Marshmallow.

2010 Châteauneuf-du-Pape, Domaine Jérôme Gradassi: Brombeerjoghurt, süsslich, Kohlensäure, unharmonisch. Sogar grüne Noten tauchen auf – und wir ab. Next please!

2009 Châteauneuf-du-Pape, Domaine de Ferrand: Schoggi, Süssholz, Gewürzkuchen, hat Sexappeal.

2010 Châteauneuf-du-Pape, Domaine de la Janasse: Streumi ohne Ende – da muss was passiert sein! Wie’s der Zufall so will: wir haben noch ’ne Flasche…

2010 Châteauneuf-du-Pape, Domaine de la Janasse: Aha – viiiiel besser! Kirschen, feinwürzig, Tannennadeln, Heidel- und Brombeerjoghurt. Sehr schön strukturiert.

2011 Châteauneuf-du-Pape Cuvée Chaupin, Domaine de la Janasse: Schwarze Kirschen, Schokolade, Heidelbeerjoghurt. Laktisch, am Gaumen vollmundig, sexy Süsse.

2010 Châteauneuf-du-Pape L’Eperdu, Domaine Durieu: Wie der Chaupin 100% Grenache. Joschtabeeren, viel Lakritz, zahlreiche andere Gewürznoten à la Roussillon, mundfüllend, enorm druckvolles, langes Finale.

2016 Châteauneuf-du-Pape Admiral G., Château de Vaudieu: Auch hier: Grenache pur. Viel Holz, Vanille, asiatische Gewürze, schwarze Schokolade, Graphit, Lakritz, Anis, Schnittlauch, kalte Asche. Beeindruckend saftig, wieder diese speziellen Gewürznoten, langes Finale.

2010 Châteauneuf-du-Pape La Cuvée du Papet, Clos du Mont-Olivet: Balsamisch, Süssholz, powervoll, breit, unendlich lang – krönender Abschluss eines tollen Abends!