Donnerstag, 26. Juni 2014: Deutschland und USA!

Das Richtige zum WM-Match USA-Deutschland!

Degustierte Weine:

– Riesling Kabinett Uerziger Würzgarten 2009, K. Erbes (Mosel): knackig frisch, Weinbergspfirsich, exotische Früchte; am Gaumen etwas leicht störend Metallisches, schönes Säure-Süssespiel.

– Mason Dixon Syrah 2006, Francis Tannahill (Oregon): Brombeeren, Pfeffer, Mineralität; am Gaumen After Eight, pfeffrig, leider kurz endend.

– Washington Red Wine 2009, Quilceda Creek: Milchschokolade, dunkle Beeren; am Gaumen Bounty-Schokolade, voller Körper, langes Finale.

– Cabernet Sauvignon 2010, Dunn Vineyards (Napa): Mokka, Schokolade, Eukalyptus, grüne Peperoni; am Gaumen noch sehr jugendlich wirkend, fast noch verschlossen, zuwarten.

– Merlot Stags Leap 2000, Robert Mondavi (Napa): Pflaumen, schwarze Kirschen, aber auch etwas kompottig; am Gaumen zwar saftig, mit schöner Länge, aber zwei, drei Jahre früher wäre er frischer gewesen.

– Scheurebe Auslese 2008, Seehof (Rheinhesse): Pink Grapefruit, Mangofrucht; am Gaumen feine Süsse, schöne Länge – wie immer ein sicherer Scheurebe-Wert!

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Donnerstag, 19. Juni 2014: Languedoc!

Degustierte Weine:

– Château St. Martin de la Garrigue Bronzinelle 1999: zu alt, klar, aber dass dieser 10.– Wein, seinerzeit mit 94 Wine Spectator bewertet, überhaupt noch gut trinkbar ist, zeugt von der Qualität des Weines. Hut ab und schade, dass dieser Bronzinelle nicht vor 10 Jahren geöffnet wurde.

– La Tentation du Pasteur 2011, Château Ministre: Eine Grenache-Bombe mit Heidelbeer- und Brombeernoten, etwas Kaffee, Holz; am Gaumen breit und wuchtig, weich, leider leicht grüne Noten, die die einen stören, die andern aber gut finden, der Alkohol steht etwas zu stark im Vordergrund.

– Chant des Roches 2010, Dom. de Villeneuve: Wunderschöne Nase mit Noten von eingelegten Früchten, vor allem Kirschen, herrliche Mineralität, Gewürzmischungen, Pfeffer, das Holz ist jetzt schon wunderbar integriert; am Gaumen noble Finesse, mächtig Druck, voller Körper, lang. Weinherz, was willst du mehr?

– Combe aux Louves Grande Réserve 2010, Sarrat de Goundy: Schokolade, laktisch, sehr, sehr modern, Brombeermarmelade, Süssholz; am Gaumen Eichennoten, wirkt etwas überextrahiert, hat zwar Druck, aber wirkt nicht so authentisch wie der Vorgänger.

– Faugères Magnoux 2009, Saint Antonin: Schwarze Früchte, nasser Lumpen, Röstaromen, wenig Stall; am Gaumen rauchig, hat Struktur, eine klare Linie, die einige mögen, andere weniger. Aber: Authentisch ist er.

– Rivesaltes 1984, Gérard Bertrand: Lakritze, getrocknete Früchte, spannender Süsswein.

– Rivesaltes Tuilé Rancio 2000, Château de Nouvelles: Spannender, oxydativ ausgebauter Süsswein, Baumnüsse, Vanille, eingekochte schwarze Früchte; am Gaumen wieder Baumnüsse, hat wirklich Charakter dieser Wein. Zu Schokolade oder einem Schokokuchen bestimmt hervorragend passend.

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Donnerstag, 12. Juni 2014: Mallorca

Degustierte Weine:

– Blanc Seleccio 2011, Toni Gelabert: Birnen, Granny-Smith-Apfel; am Gaumen Honignoten, recht viel Körper, ein Mü zuviel Alkohol im mittellangen Abgang.

– Sió Ribas 2011, Ribas: Dunkle Beeren, dezente Vanille- und Rauchnoten, Gewürze; am Gaumen voller Körper, mediterraner Charakter, druckvolles Finale.

– Ana Vins Negre Seleccio 2011, Ana Vins: Karamell, Chilly, dunkle Beeren, viel Holz; am Gaumen Cola-Fröschli, das Holz muss sich noch besser integrieren, wird das aber im Laufe der Zeit tun, langer, druckvoller Abgang.

– Sestalino 2011, Ses Talaioles: viel Würzigkeit, laktisch, dunkle Schokolade, etwas Vanille; am Gaumen breit, wuchtig, langes Finale.

– Tianna Negre 2012, Tianna Negre: schwarze reife Brombeeren, sehr modernes Geschoss, laktisch; am Gaumen rund, breit, erinnert an in Likör eingelegte schwarze Beeren, langes Finale.

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