Degustation 12. März 2015: Welchen Wein findest du sexy?

Degustierte Sexy-Weine:

– Riesling trocken Tonschiefer 2012, Dönnhoff, Nahe, Deutschland:  ganz leichte Petrolnote, exotische Früchte; am Gaumen knackig, frisch – sexy!

– Sexy Tinto Red Wine 2012, Portugal: üppig, modern, einfach – aber das Label ist sexy!

– Barbera d’Alba Elena la Luna 2011, Roberto Sarotto, Piemont, Italien: Benannt nach der zweiten Tochter von Roberto Sarotto. Schwarze Früchte, Karamell, Vanille, opulent; am Gaumen rund und schmeichlerisch, sexy-weicher Abgang.

– Gigglepot Cabernet Sauvignon 2009, Mollydooker, Australien: Sirupig, dick, etwas Minze; am Gaumen breit, voller Körper, die 16% vol kommen sexy daher und machen einen zufrieden und friedlich.

– Terre Brune 2005, Cantina Santadi, Sardinien, Italien: Breit gefächertes Bukett mit Noten von Tabak, schwarzen und roten Beeren, Lakritze und sexy Zedernholz; am Gaumen mittlerere Körper, vielschichtig, lang – erst am Anfang der Reife.

– Rivesaltes Grenat sur grains 2012, Domaine Boudau, Languedoc, Frankreich: eingelegte Früchte, Feigen, Lakritze; am Gaumen schwarze Kirschen, sexy-Süsse – ein roter Süsswein!

– Riesling Auslese*** Goldkapsel Uerziger Würzgarten 2009, Erbes, Mosel, Deutschland: Klare Botrytis, herrliche Noten von exotischen Früchten, aber auch florale Noten, Honig; am Gaumen subtiles Süss-Säurespiel – einfach herrlich bzw sexy!

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Degustation 5. März 2015: Serie Bordeaux – Pomerol!

Degustierte Weine:

– La Louvière Blanc 2002: ok, kein Pomerol, aber wo einen weissen Pomerol finden? Der La Louvière zeigt sich traubig, mineralisch, mit Grapefruitaromen, Minze, floral, erstaunliche Länge.

– Château Gazin 2007: Schwarze Früchte, Vanille, Mokka, Kaffee, am Gaumen gut strukturiert, ganz leicht metallisch.

– Château La Croix Pomerol 2009: Weihnachtsgewürze, Pflaumen, viel Merlot, noch ein Baby; am Gaumen spürt man das immense Potential. Zuwarten!

– Château La Croix du Casse 1995: Rhabarber, leicht animalisch, Waldboden, mittlere Länge.

– Château Certan Marzelle 2002: Laktisch, malziges Bukett, Kaffee, toastige Barrique; am Gaumen leicht grüne Noten, etwas aufgesetzt wirkende Süsse.

– Château Petit Village 1998: Aristokratische Nase mit Noten von Romarin, Curry, exotisch; am Gaumen sehr viel Druck, voll, langes, beeindruckendes Finale. Top!

– Château La Pointe 1995: Leicht schwefelige Nase, reduktiv, reif; am Gaumen eher schlank, mittlere Länge.

– Vieux Château Certan 1999: Kaffee, Espresso, Pflaumen, wirkt noch sehr jung; am Gaumen rund, weich, langer Abgang.

– Château La Conseillante 1999: Veilchen, exotisch, laktisch, druckvoll, vielschichtig, langer Abgang – sexy Wein – passt zum Thema nächste Woche…

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Donnerstag, 26. Februar 2013: Madeira

Otti brachte aus seinen Ferien berühmte Madeiras in vier Varianten von trocken bis süss mit. Dazu gab es feine Spezialitäten wie z.B. den madeirischen Honigkuchen. Der Abend war äusserst spannend und lehrreich. Danke, Otti!

Degustierte Weine:

– Barbusano Madeirense Branco Verdelho 2012: Traubig, floral, am Gaumen angenehme Frische, schmackhaft – ein sehr guter Weisswein!

– Barbusano Aragonês Touriga Nacional Vinho Rosé 2013: Himbeeren, eher einfach gestrickter, aber schmackhafter Rosé.

– Barbusano Touriga Nacional 2012: Rauch, Rauch und nochmals Rauch. Ueberdeckt alles andere. Leider nicht die Grüntöne, die bleiben negativ haften.

– Henriques and Henriques 10 years old Madeira Sercial: Medizinal, Nüsse, Feigen, am Gaumen gewaltige Säure, intensiv.

– Henriques and Henriques 10 years old Madeira Verdelho: Nüsse, weich, Schmelz, einlullender Schmeichler.

– Henriques and Henriques 15 years old Madeira Bual: Kandiszucker, Malz, Feigen, gar nicht soo süss, hohe Säure.

– Henriques and Henriques 15 years old Malvasia: Wieder Nüsse, recht süss, gut gestützt von der Säure.

– Blandy’s Verdelho Madeira 1968: Kaffee, Baumnüsse, sehr konzentriert, recht vielschichtig, die Säure ist prägnant.

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