Donnerstag, 26. Mai 2016: Jumilla, Spanien

Degustierte Weine:

– Monastrell Jumilla 2009, Casa Castillo: Noch erstaunlich frisch, mit viel dunkler Frucht, Würze und angenehmer Länge.

– 4 Meses Jumilla 2014, Juan Gil: Tabak, Harz, konzentriert, modern, weich am Gaumen, spürbarer Alkohol.

– 12 Meses Jumilla (Silver Label) 2012, Juan Gil: Modernes Konzentrat mit mächtig viel Alkohol, druckvoll, weich.

– Jumilla Las Gravas 2012, Casa Castillo: Leicht reduktiv zu Beginn, würzige Noten, rauchig, mineralisch, am Gaumen mit mittlerem Körper, sehr gute Länge.

– Jumilla Cerón 2006, Casa Castillo: Rauch, Süssholz, etwas Liebstöckel, muss jetzt getrunken werden, verblüffend viel Druck, langes Finale.

– Syrah Valtosca 2006, Casa Castillo: Tabakig, Kaffee, etwas Pfeffer, harmonisch, hat sehr gut gehalten.

– Garnacha El Molar 2014, Casa Castillo: laktisch, würzig, mit floralen Noten, opulent, aber nicht langweilig werdend – sehr schön!

–  Jumilla Pie Franco 2001, Casa Castillo: Sehr gut gehalten! Edle Nase mit dunklen Fruchtnoten, mineralisch, tief, packend, exzellente Länge.

– Clio 2013, El Nido: Karamell, laktisch, wuchtiges Geschoss, am Gaumen weich und cremig, lang.

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Der Maestro José Maria von Casa Castillo

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Barriquekeller von Juan Gil

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Karger Boden im Weingarten von las Gravas auf Casa Catillo

Weingärten Juan Gil für Blue- und Silverlabel

Weingärten Juan Gil für Blue- und Silverlabel

 

Donnerstag, 19. Mai 2016: Yecla und Almansa

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Jürg und Otti haben die Weingegend Yecla, Almansa und Jumilla besucht. An diesem Abend brachten sie uns die Weine aus Yecla und Almansa näher – vielen Dank den Globetrottern!

Degustierte Weine:

– Cueva Negra Seleccion Especial 2010, Barahonda, Yecla: sehr viel Würzigkeit, eher einfach gestrickt, am Gaumen Karamell, mittellang.

– Monastrell-Syrah Organic 2014, Barahonda, Yecla: Brombeer- und schwarze Kirschenfrucht, würzig, am Gaumen sich nach gewisser Zeit immer besser zeigend, rund, mit Druck, gute Länge – Essenswein!

– Summum Monastrell 2014, Barahonda, Yecla: Sehr dunkle Farbe. Schwarze Beeren, Banago, etwas Holz, viel Karamell; am Gaumen moderner Schmelz zeigend, durch die moderne Art fehlt es vielleicht etwas an Tiefe.

– Casa de la Cera 2011, Familia Castaño, Yecla: Sehr schöne mineralische Noten, schwarze Beeren, hohe Würzigkeit, vielschichtig, laktisch, sehr gute Länge.

– Epistem No.3 2013, Atlan & Artisan, Yecla: Viel Lakritze, schwarze Beeren, Pfeffer, ein Wein mit Ecken und Kanten, was ihn zum perfekten Essensbegleiter macht.

– Alaya Tierra Old Vines 2013, Atalaya, Almansa: Viel Schmelz, viel Süsse, viel Alkohol (16% vol!), trotz des süsslichen Extrakts trocknet er am Gaumen leicht aus. Wer Schmeichlerweine liebt, liegt hier richtig.

– Bellum El Remate 2011, Barahonda, Yecla (Süsswein): Spannender Süsswein! Kirschen, Brombeeren, würzig, die ausgezeichnete Säure dämnpft die Süsse exzellent, zu Käsespezialitäten ein Hit!

 

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Donnerstag, 12. Mai 2016: Die grossen B’s – Barolo und Barbaresco!

Andy und Roland machten mit ihren Weltklasseweinen den gestrigen Donnerstag zum unvergesslichen Erlebnis. Danke, danke, danke!

Degustierte Weine:

– Spumante Extra Brut Rosé 2011, Bruno Giacosa: Himbeer, Aster, Brioche, am Gaumen lebhaftes Prickeln, trocken.

– Roero Arneis 2010, Bruno Giacosa: Honignoten, Birnen, es fehlt an Frische, leider Höhepunkt überschritten.

– Barolo 1985, Viarengo & Figlio: Gereifter, runder, schmeichlerischer Barolo.

– Barolo Franco Fiorina Riserva 1985: Trübe Farbe, käsiges Bukett, am Gaumen dann viel schöner, viel Lakritze, gute Länge.

– Barolo 1985, Pio Cesare: Schwarztee, Asphalt, Graphit, Pflaumen, am Gaumen ausladend, saftig, komplex – genial!

– Barolo Brunate Bricco Rocche 1985, Ceretto: Kaffee, Süssholz, Blumen, sooo vielschichtig! Artischocken! Am Gaumen ausgewogen, reif, sehr lang.

– Barbaresco Bricco Asili 1990, Ceretto: würzig, floral, sehr reife rote Früchte, mineralisch, am Gaumen wieder sehr würzig, lang.

– Barolo 2010, Trediberri: Karamell, Kartoffelstock, Rosmarin, sehr modern, aber gut gemacht, es fehlt etwas an Ausstrahlung.

– Barolo Cannubi 2010, Marchesi di Barolo: Den kennen die Meisten – im Superjahr 2010 speziell gut gelungen!

– Barbaresco Asij 1997, Ceretto: Verbrannter Gummi, etwas Maggikraut, am Gaumen leicht störende Säure, wirkt etwas unharmonisch.

– Nebbiolo Langhe Il Favot 2000, Aldo Conterno: Nebbiolo vom Feinsten! Leder, Minze, Veilchen, am Gaumen noch mit Kraft, Superlänge!

– Barbaresco Falletto Rabajà 2005, Bruno Giacosa: Grandiose Vielschichtigkeit, Teer, Menthol, viel Würze, Mineralität; am Gaumen powervoll, extrem lang, Mann ist das ein Superwein!

– Barolo Falletto di Serralunga 2005, Bruno Giacosa: Kaffee, Teer, maskulin, blutjung, breit, sensationell lang. Prost – Cheers – und Schluss!

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