Donnerstag, 27. Oktober 2016: Ferienberichte aus dem Languedoc-Roussillon!

Getrunkene Weine:

– Domaine des 3 Vallées blanc 2015, 3 Vallées: Williamsbirnen, dann lange wenig bis nichts, endet brandig. Die Länge ist i.O.

– L’Amourette Maxima Briza 2015, Thunevin-Calvet: Zu Beginn leichter Stinker. Recht floral, mit Noten von Nektarinen, am Gaumen mit feiner Säure, endet leicht brandig.

– Tautavel Vignerons Le Cirque 2006: Erstaunlich, hat sehr gut gehalten! Dunkle Früchte, Speck, leicht Aceton, am Gaumen etwas staubig, mit guter Länge.

– Tautavel Vignerons Roc Gris 2014: Sehr fruchtig, floral, am Gaumen etwas unharmonisch, Himbeerzältli.

– Tautavel Vignerons Les Vints Marches 2013: Erdig, lakritzig, mit schwarzen Früchten, Pilz, am Gaumen würzig, mittellang.

– Clos del Rey L’Aragone 2012: 100% Carignan – cooler Stoff! Sehr würzig, animalisch, reife schwarze Beeren, unglaublick druckvoll, exzellente Länge!

– Thunevin-Calvet Les Dentelles 2013: 50% Grenache, 50% Carignan. Leicht medizinal, Lakritze, wirkt etwas schwer, am Gaumen tritt der Alkohol etwas zu stark in den Vordergrund, gute Länge.

– Domaine Gauby Vieilles Vignes 2009: Früchtekompott, Gewürznelken, animalisch, Süssholzstengel, Ziegenkäse, Rum! Quer, aber mit starkem Charakter!

– Domaine Pouderoux Maury Vendange Mise Tardive 2007: Kreidig, fruchtig, Oliven, Zwetschgen, die Süsse dominiert nicht, gutes Gleichgewicht, herrlich zu dunkler Schokolade.

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Donnerstag, 13. Oktober 2016: Toscana IGT – Rückblick Weinclubreise 2013

Getrunkene Weine:

– Vernaccia di San Gimignano Fiore 2010, Montenidoli: Honig, Lindenblüten, floral, so spannend wie die Macherin dieses Weines! Deren Besuch war 2013 eines der Highlights. Am Gaumen leicht herb, mit Tiefgang und guter Länge.

– Sono Montenidoli 2005, Montenidoli: Sehr würzig, Fichtentöne, Kirschen, leicht rauchig, am Gaumen mit starkem Druck, aber auszehrend und leicht grün.

– Toscana Eco 2009, Vedi Torre: Kaffee, Holz, Kirschen, rote Beeren, sehr schönes Bukett! Am Gaumen leider unharmonisch mit einer künstlichen Süsse und einer zu starken Säure. Eher kurz.

– Bombereto 2005, Rampa di Fugnano: Zwetschgen, nasses Seil, eigentlich recht charaktervolle Sangiovese-Nase. Am Gaumen leider vielzuviel CO2 – das blubbert nur so im Mund.

– Marcampo 2011, Marcampo: Anfangs schwefelig, leicht animalisch, grüne Peperoni, viele Gerbstoffe.

– Severus 2012, Marcampo: Markanter Blumenduft in der Nase, Rauchspeck, leider auch Mottenkugeln, am Gaumen rund und weich, geschliffen, mittellang.

– Giusto alle Balze 2012, Marcampo: Schwarze Früchte, feuchter Tabak, Rauchfleisch, schwarze Schokolade, Kirschjoghurt, am Gaumen zwar edel wirkend, aber der Alkohol kommt zu stark in den Vordergrund, recht lang.

– Saxa Calida 2006, Poderi del Paradiso: Schwarze, pralle Kirschen, würzig, schwarze Schokolade, am Gaumen dicht und harmonisch, sehr gute Länge.

– Mangiafoco 2008, Poderi del Paradiso: Banago, Rosmarin, Steinpilze, am Gaumen breit, mit sehr guter Säurestruktur, exzellente Länge.

– Gisèle 2005, Rampa di Fugnano: kalte Asche, CO2, entweder übler Flaschenfehler oder aus und vorbei.

– Vin Santo San Gimignano 2006, Poderi del Paradiso: nussig, medizinal, trocken, eindimensional.

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