Donnerstags-Degustation vom 28. Januar 2010: Indien – plus ….

Der heutige Donnerstag führte uns nach Indien und in die Welt des Kuriosen. Simon und Andrea haben uns in Indien drei Weine ausgewählt – vielen Dank.
Die Weine:
Grover, La Reserve 2006, Cabernet Sauvignon und Shiraz, Michel Roland, Indien
Chateaux Migraine, Domaine Scharlatan, Dernier Cru, 1998
Golden Dragon, CS, China
Big Banyou, CS, 2006, Indien
Big Banyou, Shiraz, 2006, Indien
Plaisir de Merle, CS, 1998, Südafrika


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Do-Degu vom 21.01.2010: Mourvèdre-Monastrell (Serie Traubensorten)


Degustierte Weine:

– Altos de la Hoya, Olivares, 2004
– Monastrell, Casa Castillo, 2001
– Monastrell, Casa Castillo, 2007
– Monastrell Pie Franco, Casa Castillo, 2001
– Bandol Longue Garde, Château J.P. Gaussen, 2000
– Olivares dulce Monastrell, 2004


Mourvèdre (aus weinplus.de, Glossar)


Die rote Rebsorte stammt wahrscheinlich aus Spanien, wo sie unter dem
Namen Monastrell zu den häufigsten Rotweinsorten
zählt. Die zahlreichen Synonyme sind dort angeführt. Dass die zwei Sorten
identisch sind, war einige Zeit durch eine missinterpretierte DNA-Analyse
in Zweifel gestellt. Der französische Name leitet sich vom Weinort Murviedro in
der Nähe von Valencia ab. In Fankreich war sie vor Mehltau
und Reblaus weit verbreitet, heute belegt sie
nur mehr rund 5.600 Hektar in den Regionen Languedoc-Roussillon, Provence, im
südlichen Rhonetal und auf Korsika. Die spät reifende Rebe ist empfindlich
gegen beide Mehltauarten und gegen
Winterkälte,
aber veträglich gegen Trockenheit und
Dürre. Sie besitzt kleine,
dickschalige und süße Beeren, die einen alkoholstarken, dunkelfarbigen, körper-
und tanninreichen Rotwein mit Brombeeraroma erbringen. Die Sorte ist in
zahlreichen AC-Weinen zugelassen und wird dort häufig mit Grenache und Cinsaut
verschnitten.

 

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Donnerstag, 14. Januar 2010: Serie Bordeaux – Start am ‚rechten Ufer‘ – St. Emilion

Degustierte Weine:

– Château Franc-Mayne, 1990
– Saint-Emilion, 1985
– Château Yon-Figeac, 1986
– Moulin du Cadet, 2002
– Château Grand Corbin-Despagne, 1997
– Château de Fonbel, 2005
– Château Grand-Mayne, 2000

Wikipedia weiss dazu:
Der Rotwein von Saint-Émilion besitzt eine eigene Appellation, die auch einige Nachbargemeinden umfasst. Zusammen mit Pomerol bildet Saint-Émilion das Kerngebiet des sogenannten „Rechten Ufers“ (der Gironde bzw. Dordogne) (nach der Stadt Libourne auch Libournais genannt), derweilen die Médoc-Halbinsel sowie die Region Graves das „linke Ufer“ markieren.
Neben den beiden vorab genannten Appellationen gehören auch die sogenannten Satelliten-Appellationen Lalande-de-Pomerol, Montagne-Saint-Émilion, Puisseguin-Saint-Émilion, Lussac-Saint-Émilion und Saint-Georges-Saint-Émilion sowie Fronsac und Canon-Fronsac zum Libournais.
Wie auf dem „rechten Ufer“ üblich, dominiert auch in den Cuvées von Saint-Émilion zumeist die Rebsorte Merlot. Lediglich einige Güter auf dem Plateau an der Grenze zu Pomerol, wie Château Figeac und Château Cheval Blanc, verwenden überwiegend Cabernet-Sauvignon bzw. Cabernet Franc.
Appellationen von Saint-Émilion:
Als Besonderheit gibt es in Saint-Émilion sogar zwei kommunale Appellationen: Saint-Émilion und Saint-Émilion Grand Cru. Für die letztgenannte Appellation müssen sich die Weine vor der Flaschenabfüllung einer zweiten, anspruchsvolleren Qualitätsprüfung unterziehen. Allerdings geht die Tendenz klar in Richtung der Produktion von Grand Crus: Im problematischen Jahrgang 2002 wurden 134.850 hl Wein als Grand Cru und nur noch 82.750 hl als Saint-Émilion deklariert. 1990 war das Verhältnis mit 156.600 hl Grand Cru zu 137.200 hl Saint-Émilion noch nahezu ausgeglichen, obwohl der Jahrgang qualitativ sehr hoch einzustufen war.


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