Wir wünschen allen Weinfreunden einen genüsslichen Sommer!
Marc und Otti freuen sich auf die nächste Degustation mit Dir am 20. August 2015
Degustierte Weine:
– 1900 Brut Rieslingsekt 2008, Van Volxem: Faszinierender Rieslingsekt mit feinen Honig- und Weinbergspfirsichnoten, frische vife Säure.
– Chardonnay Kirchberg 2011, Klumpp: Mineralisch, Feuerstein, grüne Aepfel, braucht Luft, um sich zu entfalten, am Gaumen bleibt der Druck leider aus.
– Chardonnay Barrique Lerchenberg*** 2012, Thomas Hagenbucher: Kaffee, Butter, Vanille; am Gaumen recht saftig, mittlere Länge.
– Riesling Philipp Goldtröpfchen Kabinett 2012: Pfirsich, Karamell, Ananas, Grapefruit, dürfte etwas mehr Kraft im Gaumen besitzen, eher kurz.
– Riesling Trocken GG Brauneberg Juffer Sonnenuhr 2009, Fritz Haag: Zitrusfrüchte, Grapefruit, sehr harmonisch; am Gaumen vollmundig, sehr gute Länge.
– Riesling Spätlese Trittenheimer Apotheke 2006, Grans-Fassian: leichtes Gümmelen, Grüntee, etwas wenig Säure im zu kurzen Abgang.
– Cuvée SL (rot) 2011, Thomas Hagenbucher: hat es schwer in der ganzen Reihe der vielen Süss- und Weissweine. Wurde getrunken, ohne gross diskutiert zu werden.
– Scheurebe Auslese 2007, Seehof: Ananas, Pink Grapefruit – diesen Wein erkennt man blind dank der Pink Grapefruit – am Gaumen genug Säure, lang – Florian Fauth, Meister der Scheurebe!
– Huxel Auslese 2009, Seehof: Mehr Ananas als die Scheurebe, ganz wenig Pfirsich, etwas weniger Säure, aber sehr gute Länge.
– Riesling Auslese*** Uerziger Würzgarten 1996, Karl Erbes: Lindenblüten, Windexsalbe, Kandiszucker, Mango – es fehlt etwas die Frische.
– Riesling Auslese Graacher Himmelreich 1990, Joh. Jos. Prüm: Geniales Bukett, das ist ganz, ganz grosses Kino, da stimmt einfach alles – der absolute Hammer – vielen Dank, Marcel!
– Riesling Auslese Brauneberger Juffer trocken 2005, Karp-Schreiber: Eine trockene Auslese – unfassbar. Wirkt brandig und unharmonisch, die 16.5% muss man erst mal verdauen.
– Spätburgunder BA 1985, Affenthaler Winzergenossenschaft: Auch da etwas völlig Ungewohntes – eine rote Beerenauslese – süss, nach Kandiszucker riechend, eigenartig faszinierend.
– Ruländer TBA Hasenberg 1995, Königschaffhauser: Eine TBA, der leider die Säure fehlt.
– Huxel TBA Provokation 2008, Seehof: Ananas, üppig, sehr süss, extrem viel Säure, die aber verhindert, dass der Wein klebrig wirkt – genialer Stoff für Süssweinfreaks!
Heisser Abend – fast zu heiss für feine Bordeaux…
Degustierte Weine:
– Château Carbonnieux blanc 2009: Zitrusfrüchte, leichte Bitterkeit im Gaumen, eher kurz.
– Branaire-Ducru 1984: Feuchter Kellerboden, malzig, am Gaumen zuviel Säure, zu alt.
– Beychevelle 1983: Waldboden, Fichtenharz, Windexsalbe; am Gaumen erdig, Säure dominiert.
– St. Pierre 1989: Gewürznelken, Leder, Tabak; sehr fein eingebundene Tannine, gute Länge.
– Clos du Marquis 1989 (Zweitwein von Léoville-Las-Cases): Etwas Liebstöckel, fast keine Frucht mehr, eher schlank.
– Léoville-Poyferré 1994: Noch in erstaunlich guter Form – konservativer Bordeaux, macht Spass!
– Langoa-Barton 1994: Klassische reife Bordeauxnase, im Gaumen zu kantig und sperrig.
– Gloria 1995: Wie meistens ein sicherer Wert, verkörpert St. Julien hervorragend – dicht, vielschichtig, langes Finale – toll!
– Talbot 2002: Enttäuschend, flach kurz – schade!
– Gruaud-Larose 2002: Schwarze Beeren, mineralisch, fein; am Gaumen mittlerer Körper, mit viel Druck im langen Abgang.
– Ducru-Beaucaillou 2002: Gefällt mit seiner mineralischen Art; im Gaumen eher schlank, leicht trockene Tannine.
– Lagrange 2003: Attraktiv, üppig, am Gaumen harmonisch, gute Länge.
– Doisy-Védrines 2003: Gebäck, Zimt, recht dicker Stoff, aber noch in der Bandbreite, wie wir es lieben.