Auf der Terrasse ein leckeres Fläschchen geniessen! Der Weinclub ist geschlossen!
Jorge und Otti entdecken für dich Weine in Kroatien und geniessen das Meer und mehr! Wir zeigen dir die Weine am Donnerstag, 5. Juni und vielleicht hast du auch neues aus dem ‚wilden Osten‘. In der Vergangenheit erstaunte uns viel Neues im Glas aus dem Osten – save the date!
Genussvolle Auffarht wünschen Marc und Otti
Der ‚wilde Osten‘ im Weinclub am Donnerstag, 5. Juni 2025Jorge auf der Auffahrt an der Auffahrt 2020 in Epesse :-), Titelbild: Otti an der Auffahrt an der Auffahrt 2020 im Dezaley 🙂
2014 Terra do Zambujeiro Branco, Quinta do Zambujeiro: Flüssige Tropenparty mit Turboantrieb – Papaya, Sternfrucht und genug Power, um dich auf Zack zu bringen. Ein Weisswein mit Allradantrieb.
2019 Alvarinho, J. Portugal Ramos: Zitrusbombe mit Blütenkranz – tänzelt wie ein Zirkusakrobat auf der Zunge und schmeisst dir zum Schluss eine Prise Meersalz ins Gesicht. Alvarinho kann nicht nur lieb, der kann auch Küste.
2021 A Touriga Vai Nua, Fitapreta: Hustensaft für Erwachsene. Kirsch-Kräuter-Kick mit Aceton-Akzent. Am Schluss kratzt er dir die Zunge trocken.
2012 Esporão Reserva, Esporão: Karamell küsst Klarlack – leider auf dem Parkplatz vom Mainstream. Will besonders sein, ist aber nur gut frisiert.
2001 Sol Lewitt para Bodega Matador, Niepoort: Ein ehrwürdiger Herr aus Zedernholz und Tabak, dessen Tiefe und Noblesse Geschichten flüstern, die nur Geduldige hören. Klasse, die nicht protzt, sondern einfach da ist.
2005 Cuvée TT Reserva, Quinta das Marias: Wenig Worte, viel Wein. Wacholder, Lorbeer, Schoko, Toast – alles drin, nix drüber. Dunkel, dicht, läuft wie von selbst. Zackig gut.
2017 Clos dos Muros Terrenus, Rui Reguinga: Tabak im Wind, Kräuter im Schatten. Süsse Frucht blinzelt durch – nicht laut, nur da. Tannine? Schluffig wie Sand zwischen den Zehen. Ein leiser, tiefer Schluck. Bleibt hängen. Tief, warm, ein Hauch Wildnis. Kein Lärm, nur Stimme.
2016 Quinta do Pégo Vinhas Velhas, Quinta do Pégo: Sandelholz und Harz rasten aus, Schwarztee bleibt cool daneben. Alkohol? Viel. Drama? Mehr. Keine Fake-News, nur Vollgas.
Porto Old Tawny Over 40 Years, Quinta do Noval: Ein Meisterwerk, das die Sinne umhüllt – ein Mantel aus honigsüsser Melodie, getragen von der zarten Melancholie vergangener Jahrzehnte, warm wie das Goldlicht eines späten Nachmittags, samtig, reich, ein ewiges Leuchten in der Stille.
Und hier noch eine Aufnahme mit allen Flaschen… (ich meine natürlich nicht Karol I)
2017 Morillon Ried Sulz, Tement (Südsteiermark, Österreich): Sonnige Amalfizitrone trifft salzige Tiefe – steirischer Charakter mit burgundischer Seele.
2013 LEGIT Cabernet Sauvignon, Tolaini (Toskana, Italien): Smoky Soul, dunkle Beeren, toskanische Coolness – LEGIT 2013 spielt Cabernet wie ein Jazzsolo: smooth, tief und mit Nachhall.
1998 Cabernet Sauvignon Reserve, Wild Duck Creek (Heathcote, Australien): Ein Saunaaufguss aus Cabernet-Träumen. Haucht Eukalyptus, flüstert mit Zedernholz und klingt dabei so tief und sinnlich wie ein Didgeridoo bei Sonnenuntergang.
2018 Montes Alpha M, Montes (Apalta, Chile): Samtig und mit einem dramatischen Flügelschlag dunkler Beeren, allen voran schwarze Johannisbeeren, umhüllt von Gewürzen und edler Eiche – am Gaumen tanzt er wie ein Tango unter Sternen in den Hügeln von Apalta.
2016 Cabernet Sauvignon Panek Vineyard, Rivers-Marie (Kalifornien, USA): Saftig, dunkel und charmant überdreht, wirft er mit Brombeeren, Zigarrenkiste und einer Prise Grössenwahn um sich – wie gemacht für Short Ribs und schwere Gläser.
2005 Cabernet Sauvignon Reserve, Columbia Crest (Washington, USA): Rauch, Kirsche, Zeder – kaum Tertiär, dafür Säure und Lebendigkeit wie frisch degorgiert.
1996 Cabernet Sauvignon, Greenock Creek (Barossa, Australien): Der 1996 Cabernet Sauvignon von Greenock Creek ist wie ein nostalgischer Roadtrip durchs Barossa-Tal mit einer eisgekühlten Vivi Kola auf dem Beifahrersitz und einem Kirschkaugummi im Mund – pure Power mit Retro-Flair.
2020 Cabernet Sauvignon Nieuwoudt Five Generations, Cederberg (Western Cape, Südafrika): Mentholfrische, Graphit und dunkle Früchte im Gepäck, Tabak im Blick und so viel südafrikanische Seele, dass sogar der Tafelberg kurz den Hut zieht und heimlich ein Selfie macht.
2017 Cabernet Sauvignon Tench Vineyard, Bevan Cellars (Kalifornien, USA): Ein wilder Tanz aus Waldbeeren, Zedernholz, Tabak und einer würzigen Mineralität, die am Gaumen ein Feuerwerk entfacht und lange nachhallt wie ein Sternschnuppenwunsch.
2018 Il Tarabuso, Terre del Marchesato, Famiglia Fuselli (Toskana, Italien): Reife Frucht, fast gekocht, ein Hauch Paprika und süsses Vanilleflair, dazu eine Säure, die nicht diskutiert.