Donnerstag, 7. November 2024: Chateau Montus

Ein Hoch auf Benni, der den grössten Teil der Weine mitgebracht hat! Es war ultraspannend – ein unvergesslicher Abend!

Getrunkene Weine:

2013 Château Montus blanc Pacherenc du Vic Bilh AC: Honig, Apfelmus, die Frische ist abhanden gekommen, die Säure zu lahm, damit dies hätte verhindert werden können.

2012 Château Montus blanc Pacherenc du Vic Bilh AC: Extrem brandig, lang gezogener Tee, Honig, angeschlagene Äpfel.

2010 Le Pinot Noir d’Alain Brumont: Blutorangen und Kirschen, Kräuterbonbon, kräftiger Pinot-Bursche mit Charme!

1992 Montus Cuvée Prestige: Rosssattel, aufgehängt im Kuhstall, würzig, vollmundig – ein wilder, ungezähmter Tropfen – nichts für schwache Nerven!

1999 Montus Cuvée Prestige: Edler Tabak, weniger edles Leder, animalisch, kräutrig, mit ordentlich zupackenden Tanninen. Ein Wein mit Dreck unter den Fingernägeln.

1995 Montus Cuvée Prestige: Menthol, Animalik, Grünschnitt – riecht wie beim Floristen, der im Hinterstübchen noch etwas Borstenvieh hält. Langes, mitreissendes Finale auf Lack- und Lederbasis…

2000 Montus Cuvée Prestige: Rotbeerige Frucht, Tabak, Kräuter, Holzpräsenz, am Gaumen ein Tanninmonster, das einen durchschüttelt wie seinerzeit Orkan Lothar!

2000 Bouscassé Vieilles Vignes: Fleischig, Tabak, dunkle Beeren, Schokolade, Bananenblätter – ein Charakterbolzen, der mit jeder Nuance Robustheit und Präsenz markiert.

2006 Montus 2006: Plötzlich in einer andern Montuswelt! Viel Alkohol, laktisch – Leder und Aromenchaos waren einmal, jetzt herrschen disziplinierte Kraft und Ordnung!

2005 Montus 2005: Cassis pur, Grünschnitt und eine Prise Maggi, bittere Tannine und eine leicht bissige Alkoholnote.

2005 Bouscassé Vieilles Vignes: Schwarze Farbe, schwarze Früchte, schwarze Schokolade – ein Wein, der reinhaut wie ein Vorschlaghammer, ein Alkoholmonster – das ist nichts für Leute mit schwacher Leber…

1994 2000 jours Montus: Kräftig, wild und doch von einer unerwarteten Zartheit. Mit einer intensiven Ladung reifer dunkler Frucht und zupackender Tannine, die sich wie ein wildes Biest am Gaumen festkrallen und nicht mehr loslassen wollen…

1995 Montus XL: Wie ein kräftiger Faustschlag aus edlem Leder – wild, kraftvoll und doch von einer unerwarteten Eleganz, die selbst die Grobschmiede ins Staunen versetzt. Wie ein fröhlicher Riese, der dich mit einer Mischung aus Stärke und Sanftheit umarmt!

2010 La Tyre: Dörrfrüchte, modern, sehr laktisch, alkoholisch, aber mit viel Druck im langen Finale.

1995 Passion de Frimaire Décembre: Karamell, Honig, Zimt, süss, mit etwas zu lascher Säure.

2003 Château Beylieux (Sauternes): So aufregend wie lauwarmer Kräutertee – macht nix falsch, aber hebt auch niemanden aus dem Stuhl.

Donnerstag, 31. Oktober 2024: Weinregion Toro Do

Getrunkene Weine:

2012 Riesling Halenberg GG, Emrich-Schönleber (Nahe, Deutschland): Wie ein Roadtrip mit einem tropischen Taxi: ein Hauch von Benzin in der Nase und Ananas im Kofferraum – unerwartet, aber unvergleichlich!

2018 Prima, San Román: Der Prima ist prima für alle, die es gerne rund und geschmeidig und mit viel Karamellgeschmack mögen.

2021 Cuenta Ovejas Zzz, Bodegas Peñafiel: Karamell- und Vanille-Dominanz, dazu dunkle Beerenfrucht, florale Noten, etwas Schokolade. Moderne Geschichte.

2009 Arco del Reloj No 0791 Toro, Arco del Reloj: Dörrfrucht, Teer, Tabak, Lakritz. Schön gereift, samtiges, langes Finale.

2011 Valpiculata Crianza, Valpiculata: Hat noch ordentlich Frucht, wirkt etwas kantig, präsente Säure, der Abgang ist lang. Essenswein!

2012 Liberalia Cuatro, Liberalia Enológica: Schwarze Früchte, Schokolade, dezent Blutorange, lebendig und zupackend, endet lang mit leichter Bitterkeit.

2019 Vatan, Jorge Ordoñez: Laktisch, üppig, Brombeerjoghurt, Kokos, Holz, die 15% Alkohol lassen sich nicht verstecken. Viel Power im langen Finale.

2019 Victorino, Tesa La Monja: Erstaunlicherweise bereits Dörrfrucht, dahinter Vanille, Holz, rund, modern, aber mit viel Power.

2016 Numanthia, Bodegas Numanthia: Schwarzwäldertorte, sehr laktisch, Vanille, kräutrig, rund, modern gemacht, aber sehr lang.

2015 Numanthia, Bodegas Numanthia: Dunkle Beeren, mineralisch, nobel, Graphit, kalter Rauch, griffige Tannine, gute Länge.

2003 Numanthia, Bodegas Numanthia: Rauchwürstchen, Menthol, Harz, Blutorange, Bratensauce. Wunderschön gereift, dicht und mit einer Süsse, die die Sinne verwirrt.

2013 Pintia, Vega Sicilia: Macchiawürze, Graphit, Rauch, Brunnenkresse, schwarze Frucht. Die prägnante Würzigkeit ist fast des Guten zuviel…

2012 Pintia, Vega Sicilia: Floral, würzig, Kaffee, Lakritz, dunkle Beeren, Schokolade. Hochkonzentriert, wirkt jünger als der 2013er.

2019 Pintia, Vega Sicilia: Laktisch, fast schon mastig, reife dunkle Beeren, Karamell, Schokolade, der Alkohol ist deutlich spürbar. Modern, jetzt schon zugänglich.

2022 Kuusu, Oxer Wines: Dekadent, mit einem Hauch von Wahnsinn, ein Zampano im Weinglas, mit einem solchen Aromenspektakel, dass die Geschmacksknospen Schnappatmung kriegen!

Donnerstag, 24. Oktober 2024 : Serie Burgund – Mâconnais & Beaujolais

Auf unserer Weintour durch das Burgund besuchen wir die beiden südlichsten Regionen. Im Maconnais ist der Chardonnay vorherrshend und vermutlich kommt auch der Name der Traubensorte aus dem Maconnais nämlich aus derselben Gemeinde Chardonnay. Das südlichere Beaujolais ist die Heimat des roten Gamais. Inzwischen brillieren einige Weingüter mit hohen Krititkerpunkten und gerade die Crus du Beaujolais wie Moulin-à-Vent, Juliénas, Saint Amour, Morgon und weitere rücken wieder in die grosse Weinwelt.

Otti hat bereits 5 Weine gesammelt und sicher gibt es noch weitere die ergänzen können. Du brauchst aber nicht zwingend etwas mitzubringen.

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Quelle Karten von Wikipedia und Weinplus