Donnerstag, 10. Januar 2019: …. meine ‚Duftmarke‘ für’s neue Weinclubjahr!

Getrunkene Weine:

– Ambassadeur Fumé Gros Rhin de Chamoson 2013, Adrian & Diego Mathier (Wallis, Schweiz): Viel Holz, Karamell und Vanille, dazu aber auch sehr fruchtbetontes Bukett. Der Wein wirkt recht üppig, aber dennoch ausdrucksstark.

– Grüner Veltliner Mit Achtung 2015 (Kamptal, Oesterreich): Orangewine, so spannend wie ein Hitchcockkrimi, facettenreich, kompromisslos.

– Côtes du Jura 2011, Domaine Macle (Château-Chalon, Jura, Frankreich): Und weiter geht’s im Reich des Exotischen… Chardonnay und Savagnin oxidativ ausgebaut, eine eigene Welt für sich, lässt niemanden kalt.

Wow, die drei Weissen haben vielleicht eine Duftmarke hinterlassen – geht’s bei den Roten so weiter?

– Barolo 2010, Pio Cesare (Piemont, Italien): Grosser Jahrgang, bekannter Produzent. Schwarze Früchte, würzig, kalte Asche, Lakritz; am Gaumen geschliffen wirkend, aber nobel und jetzt eigentlich trinkreif. Ein toller Barolo!

– Châteauneuf-du-Pape Lucile Avril 2013, Domaine Durieu (südliche Rhône, Frankreich): Zu Beginn leichter Stinker. Sehr würzige Nase, feine Brombeer- und Cassisaromatik, Leder; am Gaumen breit und mit sehr viel Druck, langes Finale.

– Côtes du Rhône La Pialade 2013, Château Rayas (südliche Rhône, Frankreich): Eigenwilliger, sehr hellfarbiger Rotwein, duftet nach Erdbeeren, Oregano und andern Kräutern, Lakritz, Teer; am Gaumen Quitten und Früchtetee. Da ist man schon fast überfordert und würde blind eher auf einen Süsswein tippen! Faszinierend!

– Homestead 2014, Big Basin Vineyards (Kalifornien, Central Coast, USA): Und es geht weiter im Reigen von spannenden Weinen! Mourvèdre, Grenache, Carignan, Syrah und Cabernet Sauvignon friedlich vereint. Viel Lakritz, würzig, Schwarztee, dunkle Beeren, etwas Holz; am Gaumen saftig, mit guter Länge.

– Black Label 1994, Wolf Blass (Australien): Cabernet Sauvignon, Shiraz und Merlot. Sensationell gut gereift, richtig toll, mit Kampfer-, Eukalyptus-, Erd- und Lakritznoten. Am Gaumen süsser Schmelz, fast schon dropsig, da könnte man süchtig werden!

– Terreus 2009, Mauro (Castilla y Léon, Spanien): Mauros Meisterwerk, erstmals im Weinclub! Sehr intensive Aromatik, Banago, Karamell, dunkle, aber auch rote Früchte, dazu ausgeprägt mineralisch. Tolle Struktur, präzis wie ein Schweizer Uhrwerk, mit unglaublicher Kraft und einer enormen Länge.

– Meshach Shiraz 2000, Grant Burge (Barossa, Australien): Wow! Down Under vom Feinsten! Eukalyptus, Plumeria, Blut, Sandelholz, genial! Am Gaumen konzentriert, mit feinen Tanninen, einer berauschenden Süsse und einem sehr langen Abgang.

– Guiraud 1998 (Sauternes, Frankreich): Marzipan, Blätterteig, Sultanien, Safran. Feines Süss-Säurespiel, ein herrlicher Abschluss eines unglaublich vielseitigen, hochstehenden Weinabends – dank Euch, liebe Weinclubfreunde! Vielen Dank!

 

 

 

Donnerstag, 13. Dezember 2018: keine Degustation – MeinWeinkeller ist am Feiern! Wir wünschen allen schöne Festtage und freuen uns auf ein Wiedersehen im 2019!

Wir wünschen allen Weinfreaks genüssliche Festtage und wir freuen uns auf ein Wiedersehen ab 10. Januar 2019 im Weinclub!

Wir feierten mit unseren treuen Magnum-Mitgliedern Wein-Nachten. Besten Dank, Roman, für das feine Essen, und ein herzliches Dankeschön für Eure tollen Weine! Weinthema war dieses Jahr die USA.

Getrunkene Weine:

Apéro:

– Roederer Estate: Quartet Brut Sparkling (2 Fl)

– Beringer Private Reserve Chardonnay 2011 (2 Fl)

– Bevan Chardonnay Ritchie Vineyard 2016 (2 Fl)

Rot Washington State:

– Spring Valley Frederick 2004 (Magnum)

– Cayuse Cailloux Vineyard 2006

– Cayuse Armade Vineyard 2007

Rot Kalifornien:

– Château Montelena The Montelena Estate 2008 (2 Fl)

– Realm The Bard 2014 (2 Fl)

– Pax Syrah Obsidian 2007

– Alban Syrah Reva 2012

– Opus One Overture

– Mondavi Reserve Cabernet Sauvignon 1999

– Dalla Valle Cabernet Sauvignon 1996

– Tandem Van der Kamp Vineyard Pinot Noir 2004

Süss:

– Mondavi Botrytis Sauvignon Blanc Late Harvest 2000

 

 

 

Donnerstag, 6. Dezember 2018: Serie Bordeaux – der Bordeaux Advent

Getrunkene Weine:

– Larrivet Haut-Brion blanc 2007: Feine Lindenblütennoten, etwas Honig, sehr reife Mirabellen, am Gaumen cremig, dennoch mit feiner Säure. Toll!

– Smith Haut Lafitte blanc 1998: Mundfüllendes Weinvergnügen! Grapefruit, Stachelbeeren und etwas Lichee. Am Gaumen von einer schmeichlerischen Süsse umwoben, stimmige Säure, grossartige Länge. Wow!

– Clerc Milon 2008: Eher untypischer 2003er Bordeaux, gefällt durch seine klassische Art. Sehr würzig, leicht rauchig, erdig, am Gaumen fleischig, zeigt Charakter.

– Château Guillot 2005: Ein eher unbekanntes Weingut aus dem Pomerol, eingeklemmt zwischen Le Pin und Trotanoy (da wäre ich auch gerne mal eingeklemmt). Mundfüllend, sehr fruchtig, saftig, wahrscheinlich jetzt auf dem Genusshöhepunkt.

– Beychevelle 2000: Sehr elegant, mit feinen Tabak- und Lakritznoten, mineralisch, am Gaumen feiner 2000er Schmelz, gute Länge.

– Gruaud-Larose 2000: Graphit, Zedernholz, Tabak, die Gruaud-Larose-Animalik verzieht sich nach geraumer Zeit und löst sich in Luft auf. Am Gaumen wirkt er noch jung und ungestüm, wir sind uns einig, dass dieser Wein noch ein paar Jahre unter Verschluss gehört. Ein gorsser Gruaud-Larose-Jahrgang auf jeden Fall!

– Péby Faugères 2001: Sehr intensiv in der Nase, Graphit, roher Guezliteig, Schokonoten. Am Gaumen füllig und kompakt, sehr aromatisch – jetzt in bester Trinkreife.

– La Tour Blanche 2001: Recht üppiger Sauternes, getrocknete Aprikosen, Honig, ein Hauch Botrytis, Nougat, Blätterteig, Marzipan, Safran; am Gaumen süss, etwas Creme Brulee, gute Länge – die Säure bleibt etwas im Hintergrund.