Donnerstag, 23. Juli 2026: Sommerspecial – «Mein Herzenswein – Deine Überraschung»

Der Sommerspecial ist für bestehende Weinclubmitglieder. Im kleinen Rahmen präsentieren wir unseren persöhnlichen Herzenswein. Du bist frei in deiner Wahl einen grossen Wein zu zeigen, der deine Herzliebe ist.

Ein ungewöhnlicher Wein an einem ungewöhnlichen Platz.

Wir treffen uns um 19.00 Uhr beim Eingang zum Wintower, Neuwiesenstr. 15, 8400 Winterthur (Achtung: allenfalls kann der Treffpunkt kurzfristig ändern – du wirst dann kurzfristig informiert)

Google maps Screenshot Neuwiesenstr. 15

Markus S. ist unser Gastgeber. Markus und Otti freuen sich auf tolle Herzen!

Donnerstag Degustation

Donnerstag, 23 Juli 2026 | 19:00 – 22:00

Meinweinkeller – VINOTTI, Hegistr. 39a, Winterthur, 8404

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ChatGPT: mache mir ein Bild zum Thema Herzenswein

Donnerstag, 16. Juli 2026: Niederösterreich

Getrunkene Weine:

2023 Göttlesbrunn Weiss, Maximilian Pimpel (Carnuntum):
Chardonnay baut das Fundament, Weissburgunder räumt auf. Birne, Blüten und eine feine Kräuterkante. Salziger, leicht bitterer Abgang.

2018 Riesling Ried Schreck, Stadt Krems (Kremstal):
Der einzige Schreck beim Schreck: wie schnell die Flasche leer ist. Riesling mit saftigem Steinobst, einem Hauch Petrol und einer salzigen Mineralik, die bis zum letzten Schluck nachhallt. Macht Angst? Nur dem Vorrat im Keller.

2021 Riesling Kellermeister Privat Kremser Kremsleithen, Winzer Krems (Kremstal):
Riesling mit ordentlich Spannung: Pfirsich und Zitrus in trauter Zweisamkeit, dazu eine Frohnatur von Säure. Der Restzucker winkt kurz durchs Fenster und verschwindet wieder. Was bleibt, ist ein kleines Prickeln auf der Zunge. Aber wer stört sich schon an ein paar Bläschen?

2021 Riesling Kremser Kreuzberg Reserve, Winzer Krems (Kremstal):
Kreuzberg klingt so harmlos. Maracuja, Pfirsich und Limette nehmen dich erst freundlich in Empfang, bis die Säure um die Ecke kommt und dir die Mundwinkel strammzieht. Knackig, präzise, lang und mit salzigem Nachhall – aber definitiv nichts für Säurephobiker.

2018 Grüner Veltliner Ried Steiner Kögl Reserve, Rainer Wess (Kremstal):
Der Kögl spart nicht mit PS. Überreife Ananas, Orangenzeste und ein Hauch Blüten rollen an – dann übernimmt der Alkohol freundlich, aber bestimmt das Steuer. Kraftpaket mit Würze. Nichts für Leichtmatrosen.

2019 Grüner Veltliner Fass 4, Bernhard Ott (Wagram):
Fass 4? Klingt nach Lagerplatz. Schmeckt nach Präzisionsarbeit. Erst frisch gemähte Wiese, dann Zitrus, Apfel, eine Unmenge Mineralität und eine Balance, die kaum einen Millimeter verschenkt.

Tradition Heritage Cuvée 3 Years Edition 850, Schloss Gobelsburg (Kamptal):
Drei Jahre? Schmeckt eher nach drei Jahrzehnten Erfahrung. Dieser Wein hat mehr Schichten als eine Winterzwiebel. Honig, Quitte, Nuss, Tee und dazu eine Mineralik, die alles zusammenhält. Fast ölig, aber mit genug Spannung, um nie behäbig zu werden.

2019 Riesling Ried Heiligenstein, Schloss Gobelsburg (Kamptal):
Heiligenstein? Eher Heiliger Gral. Pfirsich, Aprikose, Frühlingsblumen, etwas Tee und eine Mineralik, die schnurgerade bis ins Finale marschiert. Geduld wird belohnt – Ungeduld aber auch.

2012 Grüner Veltliner Smaragd Kellerberg, Domaine Wachau (Wachau):
Der Kellerberg stapelt tief – und haut dann doch ordentlich rein. Akazienhonig, Blüten, Zitronengras und Heu. Dichte Textur, genug Säure, damit nichts schwer wirkt. Kraft mit Manieren.

2001 Honivogl Grüner Veltliner Smaragd, Franz Hirtzberger (Wachau):
2001? Damals war das Internet laut und Handys hatten Antennen. Dieser Honivogl dagegen wirkt, als hätte ihn die Zeit einfach vergessen. Honig, Zitronenmelisse, Kümmel, Pfirsich und bestimmt auch Botrytis. Cremig, lang und erstaunlich lebendig. Ein Wein, der dem Alter freundlich zuwinkt und einfach weitermacht.

2005 St. Laurent Reserve Alte Reben, Johanneshof Reinisch (Thermenregion):
Banane, Zwetschgenkompott, Rosinen und Tomatenmark. Nein danke. Ich nehme den Tee.

2019 Pinot Noir Krems, Rainer Wess, Kremstal:
Morgens im Wald: feuchte Erde, rote Beeren, ein paar Blumen und irgendwo glimmt noch das Lagerfeuer. Elegant, salzig und schnurgerade bis ins Finale. Mehr Mineralik als Fruchtgeprotze.

2017 Blaufränkisch Ried Spitzerberg, Dorli Muhr (Carnuntum):
Spitzerberg? Klingt nach Bergtour. Schmeckt auch so. Waldboden, Tee, Kräuter und eine Prise Bärendreck. Straff, salzig und mit einer Säure, die den Weg weist. Kein Spaziergang – eher Gipfelsturm.

2021 Batonnage, Wild Boys Club of Batonnage (Neusiedlersee):
Batonnage? Der Name verspricht Aufruhr. Im Glas noch eher Baustelle. Brombeeren, Zimt und dunkle Würze, dazu Tannine mit Sandpapier-Faktor. Viel Kraft, viel Potenzial – aber aktuell eher Training als Triumph. Der rote Skorpion auf dem Etikett hat seinen Stachel noch nicht eingezogen.

1998 TBA Gelber Muskateller, FX Pichler (Wachau):
1998? Da redet jeder vom ersten Unendlich. Ich nicht. Magenbrot, Kandiszucker, fermentierte Walnüsse und Pumpernickel. 6,5 % Alkohol, aber eine Säure, die alles trägt. Süss wie eine Versuchung – und so surreal, als käme der Wein von einem anderen Planeten.

Erschwerte Bedingungen halten den Weinklub auf Trab – 3mal Tischverschiebetlis

Donnerstag, 9. Juli 2026: Weinregion Franken De

Getrunkene Weine:

2017 Riesling Iphöfer Julius-Echter-Berg VDP.Erste Lage, Joh. Ruck:
Mineralisch wie ein Steinbruch, elegant wie ein Streichquartett. Ein sauberer Auftritt – nur fällt der Vorhang etwas zu früh.

2016 Riesling Würzburger Stein-Harfe GG, Bürgerspital Würzburg:
Die Stein-Harfe spielt keine Balladen. Sie zupft an Honig, Petrol und nacktem Muschelkalk – der Nachhall übernimmt den Rest.

2019 Riesling Escherndorf am Lumpen 1655 GG, Horst Sauer:
Zitrone auf Koffein. Salbei im Schlepptau. Zieht durch den Gaumen wie ein Windstoss und lässt Gemütlichkeit links liegen.

2019 Silvaner Escherndorf am Lumpen 1655 GG, Horst Sauer:
Nasser Stein, Heu und eine Handvoll Mirabellen. Würzig und so fränkisch, dass man beim Trinken fast Bocksbeutel hört.

2020 Silvaner Maustal GG, Zehnthof Luckert:
Wer bei Maustal an Nagetiere denkt, hat den Wein noch nicht im Glas. Kühl wie Morgentau, tief wie ein alter Steinbruch. Ein Wein mit Licht im Herzen und Kalk im Rückgrat.

2019 Sehnsucht Silvaner, Horst Sauer:
Vanille flüstert, das Holz nickt, der Silvaner lächelt. Der zweite Schluck beantwortet den Namen.

2016 Es ist wie es ist, Horst Sauer:
Es ist wie es ist. Und zwar völlig drüber. Reineclaude, Ananas, Vanille, Honig – Lautstärke elf, Vernunft aus.

2020 Spätburgunder Bürgstadter, Fürst:
Sauerkirsche, Zimt und Blutorange. Ein Dorfwein? Dann möchte ich bitte öfter ins Dorf. Charmant, saftig und mit verdammt langem Atem.

2018 Spätburgunder Bürgstadter Berg VDP.Erste Lage, Fürst:
Rauchpaprika, Harz und Zeder – Pinot auf Expedition im Nadelwald. So reif, dass die Pflaume schon ihren Ruhestand plant.

2017 Spätburgunder Maustal GG, Zehnthof Luckert:
Kirsche trifft Rauch, Eukalyptus und Zedernholz. Irgendwo zwischen Röteli und Appenzeller Alpenbitter – Franken hat daraus tatsächlich Pinot gemacht.