Umzug im Weinklub an die Hegistrasse 39a, 8404 Winterthur. Wir packen unsere 7Sachen und richten uns im neuen Lokal ein und geniessen unter den Bäumen ‚last and new bottels‘ des Weinklubs!
Wer hilft mit? Wir treffen uns nach dem Arbeiten (ich bin ab Mittag mit einem Helfeteam am Arbeiten), spätestens 19 Uhr an der Feldstr. 16. Uns steht ein Trasporter mit Hebebühne und Fahrer zur Verfügung. Der Anlass ist natürlich gratis.
Otti freut sich natürlich auf eure helfende Hände!
Der Weinklub hat ab Juli 2026 ein neues tolles Zuhause!
Wir sind beim Bahnhof Oberwinterthur an der Hegistrasse 39A, 8404 Winterthur.
Wer hilft beim Umzug am Donnerstag, 25. Juni 2026 nach 17 Uhr oder am Samstag, 27. Juni? Bitte bei Otti melden: mobile oder mein whatsapp 🙂
Zum Bahnhof Oberi 500 m zu Fuss (direkte Anbindungen nach Zürich) und zur Bushaltestelle der Buslinie 1 ‚Talacker‘ in 200 mFront unseres neuen Zuhauses bei Vinotti Dieser Raum wird das neue Home des Weinklubsund so sieht uns ChatGPT im neuen Laden
2023 Silvaner Würzburger Pfaffenberg VDP.Erste Lage, Bürgerspital Würzburg (Franken, Deutschland): Doppelmagnum Kommt als Bocksbeutel-Doppelmagnum daher wie ein XXXL-Sumoringer – Einschenken nur mit Oberarm-Mukkis möglich. Leicht zerzauster Kräuterkranz, Stein- und Kernobstmix, dazu salzige Mineralität, die leise Verse in den Würzburger Abendwind flüstert; der Abgang ist länger als die To-do-Liste eines fränkischen Kellermeisters zur Lesezeit.
2024 Chardonnay Ried Zapfersberg, Weingut Hugl Wimmer (Weinviertel, Österreich): Der Chardonnay Zapfersberg hat mit knochentrocken ungefähr so viel am Hut wie ein Zuckerbäcker mit einer Low-Carb-Diät: Die deutliche Restsüsse sorgt für cremigen Schmelz, weiche Konturen und eine üppige Ladung tropischer Früchte. Die Säure hat derweil wohl den letzten Bus verpasst und spielt in dieser Geschichte nur noch eine Statistenrolle.
1976 Château Pape Clément (Bordeaux, Frankreich): Magnum Kork. Wobei das an diesem Abend fast schon Nebensache war – auch ohne Kork wirkte dieser Bordeaux eher wie eine Weinprobe im Pathologie-Seminar.
2016 Circe Toscana, Candialle (Toskana, Italien): Interessanter Mix aus Petit Verdot und Merlot. Zunächst so zugänglich wie ein Banktresor, nach ein paar Stunden jedoch erstaunlich charmant: feinwürzig, energiegeladen und ausgestattet mit schwarzer Frucht, Lakritz und jeder Menge saftigem Trinkfluss.
2013 Casimiro, Agriloro Tenimento dell’Ör (Tessin, Schweiz): Der Casimiro ist so würzig, als hätte Druide Miraculix seine Zauberkräuter reingeschnipselt, mit dem Unterschied, dass der Wein keine Zauberkräfte verleiht. Er bleibt auf seinen Dörrzwetschgen und Gewürzen sitzen wie ein alter Druide nach dem dritten Zaubertrank – zufrieden eingesunken und absolut nicht mehr zu bewegen.
2015 Pinot Noir Clayvin Vineyard, Fromm (Marlborough, Neuseeland): Magnum Filigraner Pinot Noir, so rar (nur ca. 600 Flaschen), dass selbst die Erdbeeren kurz nervös werden und die Kirschen und Rosen sich extra hübsch machen, bevor sie sich ihm elegant vor die Füsse werfen. Seidige Tannine, vibrierende Energie und ein beinahe unverschämt leichtfüssiges Finale – obwohl er eigentlich längst in einer schwereren Liga spielen müsste, sich aber einfach weigert.
2012 Finca Dofi, Alfaro Palacios (Priorat, Spanien): Magnum Weich und rund, mit genug jugendlichem Charme, um alle um den Finger zu wickeln. Keine grosse Tiefe, aber viel Extraktsüsse und eine runde Textur – eindeutig auf dem Weg, der nächste Bachelor zu werden.
2016 Keyneton Euphonium, Henschke (Barossa, Australien): Spannender Cuvée-Zirkus aus Shiraz und Cabernet Sauvignon, flankiert von ein paar winzigen Statisten aus Merlot und Cabernet Franc. In der Nase toben Pflaume und Brombeere durchs Glas, begleitet von einem Hauch Eukalyptus, einem ganzen Kräutergarten und ordentlich dunkler Schokolade im Gepäck. Am Gaumen dann voll auf Zug: saftig, geschmeidig, mit ordentlich Schwung – und einem langen, weichen Finale, das noch eine Weile winkt, nachdem der Schluck längst weg ist.
2015 Vinos de Finca Trus Reserva, Trus (Ribera del Duero, Spanien): Magnum Holz legt hier direkt den grossen Auftritt hin – aber keine Sorge, die schwarze Frucht lässt sich davon nicht beeindrucken. Viel saftige Brombeere und Pflaume, dazu Schokolade und warme Gewürze, die alles schön einrahmen. Am Gaumen rund, weich und zugänglich – der Trus will nicht mit Muskelspiel imponieren, sondern mit Trinkfluss. Geht easy runter und hat trotzdem ordentlich Länge.
2019 Brunello di Montalcino Vigneti del Versante, Pian dell’Orino (Toskana, Italien): Magnum Das ist Sangiovese auf Adrenalin: kalkige Laser-Säure trifft auf zerlegte Kirsche in Zeitlupe, alles eng geschnallt in ein Tannin-Korsett, das gleichzeitig tickt, pulsiert und irgendwie kurz vorm Explodieren steht. Und während andere Brunellos noch erzählen, hat der hier längst angefangen, sich selbst neu zu schreiben – salzig, nervös, vibrierend, mit einem Finale, das nicht endet, sondern einfach weiterhalluziniert.