Donnerstag, 27. August 2026: Nebbiolo

Wir probieren blind klassische Nebbiolo aus:

  • Pienmont: Barolo, Barbaresco, Langhe ua.
  • Italien: alle Regionen
  • Rest der Welt: spannende Nebbiolo Weine

Wir diskutieren die Herkunft und den Jahrgang.

Findest du einen spannenden Vertreter für eine lebhafte Diskussion?

Donnerstag Degustation

Donnerstag, 27 August 2026 | 19:00 – 22:00

Meinweinkeller – VINOTTI, Hegistr. 39a, Winterthur, 8404

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Donnerstag, 13. August 2026: Serie Burgund – Meursault, Chassagne-Montrachet und Co

Getrunkene Weine:

2019 Bourgogne Côte d’Or Vieilles Vignes, Domaine Rémi Jobard:
Ein Bourgogne mit Feuer unter der Haube. Leicht rauchig, blumig, knackig und von feiner Säure getragen.

2016 Bourgogne Champ Perrier, Domaine Tessier:
Bourgogne ohne Lametta. Zarte Frucht, frisch und mit öliger Textur – alles sitzt, nichts drängelt.

2016 Meursault, Domaine Tessier:
Meursault, aber ohne den üblichen Speck. Fein, geradlinig und mit einer taffen Säure, die den Jahrgang ziemlich deutlich unterschreibt.

2015 Meursault Les Casse-Têtes, Domaine Tessier:
Nicht gerade auf Diät – 2015 zeigt sich von seiner üppigen Seite. Kandierte Zitrusfrucht, Apfel und reife Fülle, hinten raus schön kreidig.

2008 Puligny-Montrachet, Louis Carillon & Fils:
Der Kalender sagt 2008. Das Glas widerspricht. Mandarinen, feines Holz und ein Hauch Mandeln, dazu eine Säure mit erstaunlich viel Pfeffer.

2019 Chassagne-Montrachet 1er Cru En Caillerets, Sylvain Morey:
Dieser Chassagne trägt sein Holz ziemlich selbstbewusst vor der Hütte. Rund, schmeichlerisch und charmant – mit einem kleinen Hang zur Üppigkeit.

2015 Chassagne-Montrachet Premier Cru Les Vergers, Philippe Colin:
Weniger Frucht, mehr Persönlichkeit. Moos, florale Würze und ein Hauch Rauch – dieser Chassagne erzählt seine eigene Geschichte.

2024 Meursault Les Malpoiriers, Domaine Chapelle & Fils:
Jung, verschlossen und noch nicht ganz auf Sendung. Granny Smith und Feuerstein sind da, der Gaumen wirkt allerdings (noch) etwas unter Strommangel.

2022 Meursault Vieilles Vignes, Domaine Guy Bocard:
Erster Eindruck: Haben Hefe und Apfel einen schlechten Tag? Dann kommt Luft ins Spiel – und der Meursault findet plötzlich zu sich.

2014 Meursault Vieilles Vignes, Xavier Monnot:
Schon farblich eher Endzeit als Meursault. Karamell und Oxidation liefern sich einen offenen Schlagabtausch – der Wein verliert.

2000 Meursault Premier Cru Perrières, Bouchard Père & Fils:
Apfel im Schlafrock, Honig und ein bisschen Nuss. Dieser Premier Cru hat sich hier sehr gemütlich eingerichtet – herrlich gereift und mit ordentlich Schmelz.

1991 Meursault Les Casse-Têtes, Poulet Père & Fils:
35 Jahre und noch fit wie ein Turnschuh. Vanillecreme, Tarte Tatin und eine Säure wie aus dem Lehrbuch – Hochgenuss mit Altersbonus.

2023 Ladoix Les Vris, Domaine Chapelle & Fils:
Nach all diesen Weissen ist dieser Rote fast schon ein Schock. Passt zwar nicht wirklich, kommt aber gerade recht, bevor der Magen noch saurer wird.