Getrunkene Weine:
2017 Riesling Iphöfer Julius-Echter-Berg VDP.Erste Lage, Joh. Ruck:
Mineralisch wie ein Steinbruch, elegant wie ein Streichquartett. Ein sauberer Auftritt – nur fällt der Vorhang etwas zu früh.
2016 Riesling Würzburger Stein-Harfe GG, Bürgerspital Würzburg:
Die Stein-Harfe spielt keine Balladen. Sie zupft an Honig, Petrol und nacktem Muschelkalk – der Nachhall übernimmt den Rest.
2019 Riesling Escherndorf am Lumpen 1655 GG, Horst Sauer:
Zitrone auf Koffein. Salbei im Schlepptau. Zieht durch den Gaumen wie ein Windstoss und lässt Gemütlichkeit links liegen.
2019 Silvaner Escherndorf am Lumpen 1655 GG, Horst Sauer:
Nasser Stein, Heu und eine Handvoll Mirabellen. Würzig und so fränkisch, dass man beim Trinken fast Bocksbeutel hört.
2020 Silvaner Maustal GG, Zehnthof Luckert:
Wer bei Maustal an Nagetiere denkt, hat den Wein noch nicht im Glas. Kühl wie Morgentau, tief wie ein alter Steinbruch. Ein Wein mit Licht im Herzen und Kalk im Rückgrat.
2019 Sehnsucht Silvaner, Horst Sauer:
Vanille flüstert, das Holz nickt, der Silvaner lächelt. Der zweite Schluck beantwortet den Namen.
2016 Es ist wie es ist, Horst Sauer:
Es ist wie es ist. Und zwar völlig drüber. Reineclaude, Ananas, Vanille, Honig – Lautstärke elf, Vernunft aus.
2020 Spätburgunder Bürgstadter, Fürst:
Sauerkirsche, Zimt und Blutorange. Ein Dorfwein? Dann möchte ich bitte öfter ins Dorf. Charmant, saftig und mit verdammt langem Atem.
2018 Spätburgunder Bürgstadter Berg VDP.Erste Lage, Fürst:
Rauchpaprika, Harz und Zeder – Pinot auf Expedition im Nadelwald. So reif, dass die Pflaume schon ihren Ruhestand plant.
2017 Spätburgunder Maustal GG, Zehnthof Luckert:
Kirsche trifft Rauch, Eukalyptus und Zedernholz. Irgendwo zwischen Röteli und Appenzeller Alpenbitter – Franken hat daraus tatsächlich Pinot gemacht.

Nicht vergessen: Neu Hegistr. 39a
Ich freue mich auf euch und den leckeren Franken 😉
Donnerstag Degustation



