Donnerstag, 18. Januar 2024: Das grosse Rebsortenrätseln: A wie…

Getrunkene Weine:

2021 Roero Arneis, Malvirà (Piemont, Italien): Frisch, blumig, eher leicht, endet leicht bitter.

2015 Albariño, Do Ferreiro (Rias Baixas, Spanien): Hat an Frische verloren, ganz leichte Oxidationsnoten, dahinter locken Zitrusfrüchte, blumige Noten, Mineralität, eine feine Säure und ein salziges, mittellanges Finale.

2019 Albariño, Pazo Señorans (Rias Baixas, Spanien): Steinobst- und Zitrusfrucht, floral, sehr mineralisch, schöne Säure, salziges, recht langes Finale.

2018 Albillo „Cantocuerdas“, Bernabeleva (Vinos de Madrid, Spanien): Apfel im Schlafrock, schrumpflige Golden Delicious, scheint die beste Zeit hinter sich zu haben. Kamille und Heu, Kräuter.

2021 Albillo Real Arráyan, Finca la Verdosa (Méntrida DO, Spanien): Heller Pfirsich, hochmineralisch, floral, kräutrig, ausdrucksstark, leicht bitteres Finale.

2018 Alejairén Crianza Fernandez Rivera, El Vinculo (La Mancha, Spanien): 100% Airén. Etwas gar viel Vanille, Karamell, cremig und rund. Steinobst, Birnen, wenig Säure, mittellang.

2016 Sieben Winter Cuvée trocken, Salwey (Baden, Deutschland): Sieben Winter im grossen Holzfass auf der Hefe gelegen, 80% Grauburgunder, 20% Chardonnay (Synonym Arnoison). Zu Beginn recht verhalten, rauchige Mineralität. Kräutrigwürzig, Quitten und Pfirsich. Am Gaumen von Mineralität und Salzigkeit dominiert, hohe Säure, langes Finale.

2007 Aglianico del Taburno Riserva Terra di Rivolta, Fattoria la Rivolta (Kampanien, Italien): Maggi, dumpf, weit über dem Zenith.

2007 Aglianico del Vulture Riserva Gudarrà, Bisceglia (Basilikata, Italien): Gabazältli, Asphalt, Möbelpolitur, schwarze Früchte, Lorbeer. Am Gaumen brutale Tannine, auszehrendes, strenges Finale.

2004 Vinosia Taurasi, Vinosia (Kampanien, Italien): Maggi pur, macht keine Freude mehr.

2011 Aglianico del Taburno Riserva Grave Mora, Fontanavecchia (Kampanien, Italien): Asche, Kampfersalbe, dunkle Beeren, alte Bibliothek, rustikal, mundfüllend, enorm konzentriert.

2011 Taurasi Vesevo, Vesevo, Farnese (Kampanien, Italien): Fugendichtung, Teig, Holzwürze. Voluminös, weichgeklopft. Hat aber gehalten.

2019 Alicante Bouschet, Villa Alvor (Algarve, Portugal): Rund und geschmeidig. Schwarze Beeren, etwas Tabak, schlankes, weiches Finale.

Donnerstag, 11. Januar 2024: A wie Australien!

Getrunkene Weine:

2021 Riesling White Label Woods Crampton Eden Valley, Fourth Wave: Petrol, Pfirsichnoten, Zitrusfrüchte. Starke Säure, mineralisches, mittellanges Finale mit einem Mü Restsüsse.

2018 Riesling The Florita Clare Valley, Jim Barry: Blumig, dezent Petrol, Grapefruit, Limetten, am Gaumen streng, knochentrocken, viel Säure, wirkt noch sehr jung, salziges, recht langes Finale.

2016 Chardonnay Cave Block Pipers River, Dalrymple, Tasmanien: Holz, Zitrusfrucht, Pop Corn, buttrig, mit feiner Säure und einem erstaunlich mineralischen, recht langen Abgang.

1996 GSM McLaren Vale, Rosemount: Riecht und schmeckt wie Wermut. Eukalyptus, Ledernoten, über dem Zenith, aber durchaus noch trinkbar.

1998 BIN 389 Cabernet/Shiraz, Penfolds: Leichte Altersnoten trüben die Freude. Die Minz-, Lakritz und Schokoladenoten gehen da leider fast unter.

1997 Margarete’s Shiraz, John’s Blend: Gut gereifter, typischer australischer Shiraz. Angesengtes Fleisch, würzig, schwarze Früchte, weisser Pfeffer, fleischig, gute Länge.

2004 Mentor Cabernet Sauvignon, Peter Lehmann: Maggi, leider deutlich über dem Zenith, macht keinen Spass mehr.

2020 BIN 28 Shiraz, Penfolds: Schwarze Kirschen, Brombeeren, Karamell, am Gaumen üppig, konzentriert, leicht bitteres, mittellanges Finale. Braucht noch Zeit.

2012 Block 6 Shiraz Mc Laren Vale, Kay Brothers Amery: Gedörrte Pflaumen, Brombeeren, Tomatenmark, Hagebutten, Lakritz, ätherisch, schöne Säure, saftig, druckvolles, langes Finale.

1996 Magill Estate Shiraz, Penfolds: Brombeeren, Cranberry, Cassis, frische Minze, Tomatenpüree, etwas Wundsalbe. Stoffig, mit präsenter Säure, sehr langes Finale.

1998 Shiraz Hoffmann Basket Press Barossa, Rockford: Espresso, schwarze Beeren, Zedernholz, Rauch, Menthol, Bratenspeck und hundert anderes Sachen. Dekadent süsslich, langes, druckvolles Finale. Geiler Stoff!

2005 Château de Malle, Sauternes: Mandarinen, Marzipan, Mandelgebäck, Zimt, Banane, eine Prise Safran. Überraschend üppig, recht langes Finale.

Book an appointment with MeinWeinkeller

Donnerstag, 4. Januar 2024: Priorat

Getrunkene Weine:

2018 Nelin, Clos Mogador: Frischer Duft nach Zitrusfrüchten, fein würzig, floral, Harz, dezent abgebrannte Streichhölzer. Gute Säure, mineralischsalziges, langes Finale.

2014 Aigua de Llum, Vall Llach: Kommt üppig und leicht über dem Zenith daher, der hohe Alkohol lässt sich nicht verstecken.

2017 Cabaler, Cesca Vicent: Leicht reduktiv, Grapefruit, Nektarinen, Alpenheu, Honig. Floral, rund, mittellang.

2017 Terra de Cuques, Terroir al Límit: Zur Hauptsache Pedro Ximénes, wenig Muscat d’Alexandrie. Subtiler Charakterwein, Akazienhonig, getrocknete Orangen, leicht medizinal. Saftig und frisch, langes, salziges Finale.

2017 Selma de Nin, Nin-Ortiz: Leichter Stinker, frisch gezündetes Feuerwerk, Blumenwiese, Wachs. Spannender, wenn auch nicht ganz einfacher Weisswein mit moderaten 12.5% vol Alkohol.

2004 Tirant, Rotllan Torra: Zwetschgen, Tabak, Rosmarin, Schwarztee, prägnante Süsse, endet leicht brandig.

2004 Vall Llach, Vall Llach: Schwarze Früchte, Oliven, Tabak, extrem viel Druck, sehr langer Abgang.

2014 Terram Vinyes de Planassos, Saó del Coster: Schwarze Früchte, Lakritz, Mokka, fein saftig, gute Säure, recht langes Finale.

2014 Les Manyes, Terroir al Límit: 100% Garnacha. Herrlicher Duft nach roten Beeren, Blutorange, Kräutern, Blumen. Sowas von fein saftig, konzentriert, dicht, unglaublich tief und enorm lang – ein sensationeller Garnacha!

2016 Planetes de Nin, Nin-Ortiz: Garnacha und Carignan. Kein Schönling, das stinkt anfangs ganz gewaltig! Kräutrig, blumig, rote und dunkle Beeren. Ein Wein mit Tiefgang, braucht Zeit und Geduld.

2017 Vi de Vila Porrera, Cims de Porrera: Brombeerkonfitüre, schwarze Kirschen, laktisch, aber auch etwas Leder, Lakritz, Carignan-Würze. Leicht auszehrendes, langes Finale.

2017 El Cel, Merum Priorati: So schade: KORK!

2017 Tros de Clos Mas del Metge, Clos del Portal: Klassische Carignan-Würze, viel Lakritz, dunkle und rote Beeren, Leder, erdig, schiefrig, leicht blumig. Noch jung, mit feiner Säure und einem sehr langen Abgang.

Book an appointment with MeinWeinkeller