Donnerstag, 25. Juni 2015: Montepulciano d’Abruzzo e altro

Degustierte Weine:

– Pecorino 2012, Illuminati: Noten von Apfel und Birnen; am Gaumen eher einfach, aber für diesen Preis ok.

– Montepulciano d’Abruzzo 2011, Masciarelli: Sprudelt wie ein Mineral, riecht nach Nagellack – da kann doch was nicht stimmen, oder?

– Tanica No. Uno Montepulciano d’Abruzzo 2013: Dunkle Beeren, Karamell, Toast, modern, etwas Lakritze; am Gaumen uninspirierend, hinterlässt keinen bleibenden Eindruck.

– Marina Cvetic 2003, Masciarelli: da erklingt doch schon eine ganz andere Weinmusik – da wird man sofort wach, wird gefangen von dieser wunderschönen Nase, angefangen mit Zedernholz, schwarzen Kirschen, Lakritze, Teer; am Gaumen breit, voller Körper, langes Finale.

– San Clemente Riserva Terre di Casauria 2011, Zaccagnini: viel Holz, schwarze Beeren, Tabak, Karamell, am Gaumen etwas Zimt, wieder viel Karamell, mittellang.

– Villa Gemma 1998, Masciarelli: Dunkle Früchte, würzig, Tabak, dezent Maggikraut; am Gaumen Süssholz, opulent, breit und sehr lang – das ist Abruzzen-Weinmusik vom Feinsten!

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