Donnerstag, 2. April 2020: Serie ‚home drinking‘: mein Frühlingswein

Welcher Wein ist deine Empfehlung für den Frühling?

Letzten Donnerstag war ja echt was los und es war lustig! Benütze einer der vielen Kanäle um dabei zu sein: mail, facebook, WhatsApp, ab 19 Uhr Skype

Seid erfinderisch und schickt uns Eure Donnerstag-Abend-Schnappschüsse mit kurzer Degunotiz zu auf mobile.hintermeister@gmail.com oder als Kommentar auf https://www.facebook.com/weinclub.meinweinkeller . Wir werden sie auf unserer Homepage für euch alle veröffentlichen!

Neu hat Otti auch eine WhatsApp Gruppe ‚Home drinking‘ eröffnet. Marcel eröffnet den Abend mit einer Skype Session – auch ohne Skype kannst du dabei sein (einfach den link aktivieren den ich dir ab 19 Uhr sende oder in der WhatsApp Gruppe). Schon viele sind dabei – falls du noch nicht, hat Otti vermutlich deinen Kontakt nicht oder du bist nicht bei WhatsApp. Wenn du dabei sein willst, dann sende mir dein Kontakt auf das Mail oben 🙂

Infolge des warmen Frühlingswetters und der dazu passenden, prickelnden Tranksame
habe ich den heutigen „FrühlingsClubAbend“ auf den Nachmittag vorverlegt.
Dieser Grand Cru de Cramant braucht keine Beschreibung, weil unbeschreiblich aufstellend
in dieser schwierigen Zeit – einzig drei Tulpen haben den Corona-Koller.  Bliibed xund!

Liebe Grüsse
Rolf

von Rolf
von Andi – er weiss nicht wirklich ob er die Weine gern hat: Il Quercio, 2013, elegant, fein, intergriertes Holz,Röstaromatik, Holunder, Gewürze bleibt lang, Weinreise in den Tessin

Ledgrig, zedernholz, schwarze Beeren – wirkt fast elegant

Für mich dä Inbegriff vo Frühlig. En feine Florin. Das isch en Rheinriesling ci Stein am Rhein. Wunderbari frischi Rieslingnote nach neue grad usegwachsne Frühligschrütli und schöne Blüete vo Holunder und Pfirsich. Dezue gits Schnitzeli vom Kabier vom Sepp
Dähler

Weissherbst Klettgau 2019, Markus Ruch. Vom Ablaufsaft des Pinot Noirs. Es braucht viel, bis ich Weissherbst in den Keller stelle. Den von Markus Ruch garantiert jedes Jahr! Cheers!
Toller Abend, danke euch allen!
Cem. Reis: Würzig und vielschichtig, Brombeere, Kakao, Kaffee, Tabak, Weihrauch, Zedern, leichte Schärfe, gut integriertes Tannin, leicht animalisch (Leder), würzig/brombeeriger mittellanger Abgang

Oloroso: Intensives attraktives Rancio, Baumnüsse, Dörrzwetschgen, Lavendel; ölig schmelzig und füllig, lnger müssig getoasteter Finish.

Donnerstag, 26. März 2020: Serie ‚home drinking‘: Riesling oder Pinot

Diesmal ein Klassiker mit Riesling und oder einem Pinot Noir – erlaubt sind auch alle Piraten 😉

Seid erfinderisch und schickt uns Eure Donnerstag-Abend-Schnappschüsse mit kurzer Degunotiz zu auf mobile.hintermeister@gmail.com oder als Kommentar auf https://www.facebook.com/weinclub.meinweinkeller . Wir werden sie auf unserer Homepage für euch alle veröffentlichen!

Neu hat Otti auch eine WhatsApp Gruppe ‚Home drinking‘ eröffnet. Schon viele sind dabei – falls du noch nicht, hat Otti vermutlich deinen Kontakt nicht oder du bist nicht bei WhatsApp. Wenn du dabei sein willst, dann sende mir dein Kontakt auf das Mail oben 🙂

Wow, da war ja letzten Donnerstag echt was los!!! ….

Brigitte und ich haben uns für Riesling entschieden. Pinot ist ja bekanntlich nicht so unser Ding.

Zum Essen, eine kräftige Gemüse-Speck-Bohnensuppe, ein wuchtiges Grosses Gewächs aus der Nahe vom Gut Hermannsberg, 2015er Riesling Kupfergrube GG. Schön, klar, hell, mineralisch-fruchtig nach nassem Stein und Weinbergpfirsichen riechend. Im Mund wuchtig, fast cremig mit knackiger Säure und minaralischen Noten. Langanhaltend. Wir haben die Flasche gestern geöffnet. Die Entwicklung ist bemerkenswert. Hat viel zugelegt. Das heisst für mich, dass der Wein noch eine grosse Zukunft hat.

Zum Dessert eine Forstmeister Geltz – Zilliken, Spätlese 1997 von der Saar, Versteigerungs-Abfüllung. Ein Zapfendesaster. Durch ein Sieb in die Dekantierflasche. Nicht sehr Süss. Bienenwachs in der Nase. Dezente Frucht. Mittlere Säure. Nett.

Also machen wir uns noch einen netten Abend. Vermissen Euch, Euer Lachen, Eure Geschichten, Eure Kommentare, Eure Eigenheiten. Eure sehr geschätzte Gesellschaft.

Bleibt gesund. Auf bald.

Brigitte und Benjamin
Marcel hat getrunken ….
1. Weingut Immich-Batterieberg C.A.I. Riesling Kabinett (Mosel) 2015
Dass man das heisse Jahr im Glas hat ist fast nicht zu glauben enorme Säure gefühlt Knochen trocken, Grapefruit, leichte Bitterkeit, mineralisch

2. Weingut Robert Weil Kiedricher Grafenberg Riesling Erste Lage (GG) (Rheingau) 2005

Was für ein üppiger Riesling Wachs Petrol, dick, leichte Fruchtsüße – erst Mal nachschauen ob trocken 😂 aber bei 13.5% ja der ist trocken
Vanille, gegrillte Ananas, melone, Ingwer, fast schon buttrig, Säure wirkt eher niedrig

3. R. Clerget, Pommard ,1981

Natürlich schon sehr reif Leder und Malz,dazu Schoko und Dörrzwetschge

4. Jerome Galeyrand, Les Retraits, Cote de Nuits-Villages 2015

Schöner üppiger Pinot noch etwas holzgeprägt aber nichts störendes, reife Kirschen, saftig, noch leicht Tannin so machen die Spass
Leider funktioniert nachdegustieren nicht da er doch etwas Zeit im Glas braucht

5. Joh. Jos. Prum Wehlener Sonnenuhr Riesling Auslese, Mosel 2007

Sehr jung zum Glück schon vormittags angestochen der braucht viel Luft erst muss der Stinker weg 😉  eher Höhe Süsse die noch besser eingebunden werden muss, gefühlt eher geringe Säure, feinste Pfirsiche lecker😋

Gruss

Marcel
Das war lustig mit Skype, aber ich sehe schon, wir brauchen doch noch etwas Übung….

Hier noch meine Degu Notiz meines Weins, mit Föteli …. von Andy Ruckstuhl

Es hat geheissen einen Klassiker Riesling oder Pinot Noir, also in den Keller und zur Feier des Abends einen 94er Vosne Romanée von Armelle und Bernard Riom.
Entkorkt (gaanz vorsichtig, brüchiger Kork) gut gelüftet mit dem Breather, alles parat.
Nase ist trotz Breather noch recht zu, also warten, lüften, schnuppern. Allmählich kommen feine rotbeerige Aromen hervor, Himbeeren und süsse Erdbeeren ummantelt mit schön integriertem Holz, toll!!
Und dann der Gaumen, schmelzig, viel Druck und toller kräftiger Säure, feinkörnige Tannine, wieder die rotbeerigen Aromen, Abgang eher mittel, bleibt aber endlos Lang und würzig im Gaumen, schön!
Eine Spur Altersnoten kann ich erahnen, noch nicht störend, aber gut ist die Flasche jetzt offen…
Dazu geniesse ich nun eine Portion Tartar vom Takeaway Ochsen Matzingen… hoffe bald wieder zusammen zu einem Steak… zum Wohl und en Guete!
Skype
Auf Skype heute dabei Roland, Marcel, Flurin, Andy, Georg, Beni, Marc, Otti
Lasst uns beginnen mit einem Gunderloch Nackenheim Rothenberg 1992
von Ruedi
Jetzt gömmmer zu dä Pinot Noir. Prensnd Vergelesses 1990
Meine Lieben
Heute Abend haben wir uns ein schönes Programm zusammengestellt.

Wein 1: Riesling Gunderloch Nackenheimer Rothenberg 1992
Wunderbare schöne goldenschimmernde Farbe. Das Bouquet strahlt einem mit schönen Düften von Honig und einer Sommerblumenwiese entgegen. Im Gaumen fantastisch gereift und noch lange Zeit vor sich. Wunderbare Noten von Bienenwaben eine super stützende Säure und ein fantastischer Abgang. Wiederum Blumenwiese Brioche Buttercrème und Honigsüsse

Wein 2: Pinot Noir Pernand-Vergelesses Domaine Laleure-Piot 1990
Die Farbe ein schönes Purpurrot mit leichtem ziegelrotem Rand. Schon das Bouquet besticht einem alle Sinne. Wunderbar gereifte Himmbeeren tolle Frische und keine anklänge an irgend ein Alter. Beim trinken spiegeln sich die Himmbeeren wieder. Betörende frische Säure die einem wie ein Engelsbrünzchen den Gaumen hinabrinnen. Super gereifte Tanine und ein langer Abgang. DAS IST PINOT WIE ES IM BUCHE STEHT !!! Fantastischer kann ein Wein nicht mehr reifen

Wein 3: Pinot Noir Uhwieser Lindentröpfli Chrysler Strohwein 2001
Die Farbe ist schon etwas ziegelroter und nicht mehr so frisch. Das Bouquet weist eine schöne frische Süsse auf mit anklängen an Brommbeeren und die typischen Pinotnoten. Im Gaumen nicht mehr so süss aber fein zu trinken. Obwohl bereits schon leichte Alterstöne kommen die Pinotnoten und wieder die Brommbeeren schön zum tragen. Einwunderbarer Abschluss

Lieber weinseeliger Gruss vom Ruedi
Flurin isst und trinkt vor Wahtsapp und Skype
Riesling Saarburger Rausch Auslese 1997, Zilliken.
Nur ein Wort: G E I L!
….. von Marc
Otti als Redaktor im Stress – trinkt Pinot von Pircher 2003
von Rolf: Blind degustiert hätte ich diesen vor acht Jahren vor Ort gekauften Maranges „La Fussière“ 2010 in unser Weinland geortet – vielleicht ein Wilchinger, Harmonisch, ohne Haken, mit burgundischer Ähnlichkeit.  Aber nein, es ist ja ein echter Burgunder!  Harmonisch immer noch, aber als Burgunder völlig flach, ohne Druck, keine spezielle Noten auszumachen – vielleicht etwas Waldboden, Moos, ein Hauch von süssem Paprika, aber keine Beeren, keine Mineralität – absolut trinkbar, aber ohne Freude und Genuss.
Ich frage mich, was mich vor acht Jahren so betört hat, diesen Wein zu kaufen. Ein enttäuschender, viel zu einfacher Burgunder. Wir haben dann den Abend mit einem Bracamonte aus dem Ribera del Duero beendet und waren am Schluss trotzdem zufrieden…..
Kann man immer trinken 😉 Gruss Jorge

Sorry allen, die vergessen gingen, aber auf 4 Kanälen alles zusammenzutragen hat mich überfordet!!! … schickt mir per mail, falls ich noch was ergänzen soll …. tschüüüüssss

Donnerstag, 19. März 2020: Serie Home-Drinking! – mein happy Wine

Wir wechseln vom kuschelig-romantischen Nahbeisammensein-Modus im Obertor zum radikalen Home-Drinking!

Seid erfinderisch und schickt uns Eure Donnerstag-Abend-Schnappschüsse mit kurzer Degunotiz zu auf mobile.hintermeister@gmail.com oder als Kommentar auf https://www.facebook.com/weinclub.meinweinkeller . Wir werden sie auf unserer Homepage für euch alle veröffentlichen!

Und da wir seit über 15 Jahren Donnerstag für Donnerstag ein Thema wählten, können wir es auch für diesen Donnerstag nicht lassen: berichte über deinen ‚happy wine‘ aus dem Keller 🙂

Bleibt gesund und durstig und wir freuen uns über eure Posts!

Wow – toll, was ihr alles getrunken habt! … wir machen weiter so! Meldet uns doch alle Ideen zum Homedrinking und natürlich eure Themenideen 🙂

Otti’s Post: 19:57 mein Weinabend beginnt 😉

Ich trinke mit euch einen Brunello di Montalcion Il Poggione 2015. Das ist mein ‚happy Wein‘, weil die Weinkritiker die Brunello 2015 als ein noch nie dagewesenes Brunello – Jahr bezeichnen. Das Wetter war toll und warm und vor allem die Nächte herrlich kühl und der wenige Regen kam zu richtigen Zeit. Dem Il Poggione gibt der Winespectator 95, Parker 97 und Suckling 96 Punkte – mal sehen ob das stimmt 😉

Live 20:12: huiii, schon beim Einschenken ein betörender warmer Duft nach reifen Kirschen, Brombeeren und Zwetschgen! 20:14 Die Farbe ist fast blass wie ein gereifter Bugunder oder Barolo. 20:16 an der Nase wieder die tollen edlen warmen Früchte mit etwas Schokolade und Tabak. 20:18 huiii, am Gaumen dieser tolle Druck und ich muss es gleich loswerden – unendlich lang!! Seidige Struktur wie ein Barolo, geballte Kraft, entwickelndes Feuer, da ist noch eine jugendliche Schärfe, gut abgewogene Gewürze, noch eine jugendliche Säure – also unbedingt noch reifen lassen! hooow, dieser Duft füllt den ganzen Raum! …. und nochmals lang lang lang – der geht gar nicht aus dem Rachen! Wein zum weglegen: jetzt 93 – Potential 96 🙂 cheers!

21:15: Il Poggione nach 1 Stunde: huuiii, nun ändert sich der Duft zu aristokrat Düften mit Schwarzen Beeren, Lakritz, Leder und Tabak; am Gaumen huuuiiii, geht mit der Aristokratie und Harmonie von Nase und Mund endlos – sorry – neu 96 Punkte – Potential 98 Punkte – cheers

ausserdem noch degustiert: Seis Quintas de Martue, Reserva, 2013, Douro – warme dunkle Früchte, Kirschen, Heidelbeeren, Schokolade, Am Gaumen saftig und harmonisch, vielschichtig, Leder, leicht sandige Tanine, schöner Wein / Volpaia Chianti Classico 2012: warmer betörender Duft; am Gaumen reif aber nicht zu reif mit saftiger Struktur, vielschichtig, rote Früchte und Leder – toll / Volpaia Chianti Classico Riserva 2012: In der Nase herrlich spielerische rote Früchte, am Gaumen harmonisch, Hauch von Erdbeeren, edle Bittermandeln, saftig, trinkig, in den nächsten 4 J toll zu trinken.

Benjamin Kissling’s post: gesendet 19:41

Freunde
Mein Happy Wein:
Beaucastel Roussanne Vieille Vingne 2012. Jugentlich Frisch. Cremig. Leichte angenehme Bitterkeit. Dicht und extrem lang. Exotische Früchte. Nasser Stein.
Dazu das erste Abendessen im Garten in 2020. Grillierter Lauch, Zwibeln, Peperoni, Tomte, Aubehine, Oel aus halbwilden Oliven, Bratwurst und frisches Brot.
Kaum geöffnet war der Wein schon weg. Ich liebe diesen Wein.
Beste Grüsse
Benjamin

Marcs Post, 21.21: Home-Drinking mit einem Walliser! Clos de Tsampéhro Blanc 2016 (Heida, Rèze, Completer): Die Flasche ist derart schwer, da bekommt man gleich ’ne Sehnenscheidenentzündung! Doch ist das Glas mal voll, da denkt man sofort weder an Sehnen- noch -entzündungen noch sonstwas – ausser: an Agrumen! Haufenweise davon, dazu auch noch Blumen aller Art, Blüten vom Feinsten, das kitzelt nur so in der Nase und man würde niesen wenn man denn dürfte… Klar, das Holz ist noch voll präsent, der Wein noch zu jung. Aber dieser geniale Schmelz am Gaumen, die bestens integrierte Säure, das Mineralisch-Raffinierte – wow, das ist Meursault aus dem Wallis! Prost liebe Freunde – ich hab die Flasche nicht allein geschafft – Ihr fehlt mir!

Rolf Widmer’s Post:

In Gedanken an den vom Covid19 arg gebeutelten Tessin kochten wir uns ein Carnaroli-Risotto mit Porcini und dazu einen für mich umwerfenden Spitzenwein von Gialdi: ESTRO.
Einen nie erwarteten Trinkgenuss bereitete uns dieser Estro 2015  – 58% CS / nur 17% Merlot / 13% CF / 12% PV  – also ein im Tessin seltener Bx-Blend.  Brombeeren, schwarze Johannisbeeren und schwarze Chrieseli, etwas Lakritz und ein Hauch von Pfeffer, dazu aber auch florale Noten, etwa eine dezent duftende rote Rose.  Eine keinesfalls erwartete Eleganz und Feinheit mit langem Abgang – schade hatte ich nicht mehr gekauft – ein wirklicher „Happy Wine“, der Hoffnung macht, dass der Tessin den Virus bald in den Griff bekommt.

Marcel’s Post:

Hallo zusammen,

Viele haben sicher schon vermutet dass ich wohl einen Pinot Noir trinke – und die konnte ich natürlich nicht enttäuschen. Wobei ich dann doch etwas abweichen musste 😂
Ein bisschen Champagner geht immer 😉

Fein cremig und geschmeidig, dezente und feinperlige Perlage, hohe Säure geringe Restsüsse, Gras, nur dezent Hefenoten, Zitrus, Apfel, wenn man sich viel Zeit nimmt meint man fast auch noch ein paar rote Früchte zu erhaschen

„Jahrgang“ und Degorgierdatum schau ich noch

Hoffe wir können bald wieder in einer kleinen Gruppe testen.

Stefan Reali’s Post on facebook:

Stefan Reali-Huwiler @ Home drinking 
Chablis 1er Cru 1979
www.meinweinkeller.ch # Home drinking 
Leider nein. Aus und vorbei. Medizinale Noten überwiegen, Gemüse, Blumenkohl. Ganz im Hintergrund sind noch Butternoten und Bienenwachs wahrzunehmen. Am Gaumen praktisch untrinkbar.

Bourgogne Aligoté 1977 
Noch einmal leider nein. Staubig, alter Kasten, altes Holz. Am Gaumen untrinkbar. Da gibt‘s nur eins => auskippen. Oder lässt sich auch so das Coronavirus vertreiben???

Nach 4 Stunden offen dann doch noch eine kleine Überraschung feine Nussnoten, Caramell ähnlich einem Weissen Port. +1⭐️

Vin de Pays Terre de Bussière Principauté d‘Orange 2014
Kräftige Nase, reife Pflaumen, ein bisschen Zedernholz und Teer. Am Gaumen zuerst etwas störendes CO2, dann auch feine Fruchtnoten. Im Abgang aber auch leicht grüne Noten. Man merkt auch den eher hohen Alkoholgehalt von 14.5%.

Aber sind wir einmal ehrlich, Spass macht das so nicht wirklich!!! Hoffentlich geht das bald vorüber, damit wir uns wieder im MeinWeinkeller am Obertor treffen können.

Ursi Maag’s post on facebook:

Ursi Maag Hallo liebe „Vin“terthurer, ich hab mich köstlich amüsiert beim Lesen Eurer Beiträge! You made my day… Ich hoffe, wir schaffen’s baldmöglichst wiedermal in Eure Runde… bis hoffentlich bald! In der Zwischenzeit auch im Namen von Eveline Berli und meinerseits ein herzliches Prost… Ursi

Duri Campell’s post über messenger:

Fruchtig, mineralisch, Zitrusfrüchte, langer Abgang – einer meiner absoluten Sauvignon Blanc Favoriten. Super zu SPAGHETTI VONGOLE!

Andy Ruckstuhl’s post:

Habe gestern auch was feines aufgetan. Meinen Beitrag an den Home-drinking Abend… einen 02er Musar Gaston Hochar

Kommt überraschend modern daher, fruchtig-würziges Bouquet, vielschichtige aromatische Nase nach konzentrierten Himbeeren, Schokolade und Leder, Gaumen schmelzig-weich mit herzhafter Säure, tolle Länge, noch jugendlich, kann also noch etwas liegenbleiben

Wünsche euch ein schönes Wochenende, bleibt gesund!