Donnerstag, 25. Oktober 2018: Serie Traubensorten – Sauvignon blanc & Cabernet franc

Sauvignon Blanc, auch Sauvignon blanc, Blanc Fumé, oder Sauvignon Jaune genannt, ist eine Weißweinsorte mit weltweiter Verbreitung.
Die Rebsorte erlangt zunehmend Bedeutung und ist so begehrt, dass sie zu den 20 am häufigsten angebauten Rebsorten der Weinwelt aufrückte.[3] Sauvignon Blanc ist die zweitwichtigste weiße Qualitätssorte nach Chardonnay. Im Jahr 2010 lag die weltweite Anbaufläche bei 111.138 ha.[4] Dies entsprach einer Steigerung von 70 % in Bezug auf das Jahr 2000. Sortenrein ergibt sie einen frischen Wein mit eigenwilligen, pikanten Johannis- und Stachelbeeraromen, häufig auch „grünen“ Noten (frisch gemähtes Gras), und einem Mineralton mit einer unterstützenden Säurestruktur (→ Säure (Wein)). Das typische Sauvignon-Blanc-Aroma wird durch den Gehalt an Methoxypyrazinen (Aromen von Kartoffel, grünem Paprika, grüner Bohne und grünem Spargel)[3] verursacht

Der Cabernet Franc (Kürzel Cf), auch Cabernet franc oder Cabernet Frank, ist eine Rotweinsorte. Sie ist nicht so verbreitet wie der bekanntere Cabernet Sauvignon, allerdings genügsamer hinsichtlich der klimatischen Anforderungen. Bis heute ist sie eine der sechs Rebsorten, die für Rotweine im Bordeaux verwendet werden dürfen (die anderen Sorten sind Cabernet Sauvignon, Carménère, Malbec, Merlot und Petit Verdot). Cabernet Franc ist ein Verschnittwein, vor allem in Frankreich und Italien (hier Cabernet Frank). Im Vergleich zum Cabernet Sauvignon ist der Tanningehalt geringer, die Weine weisen eine deutlich geringere Adstringenz auf und sind daher jünger trinkbar.
Im Jahr 2009 wurde die direkte Verwandtschaft zum Merlot bestätigt. Die nahezu ausgestorbene Rebsorte Magdeleine Noire des Charentes sowie die Sorte Cabernet Franc sind die Eltern des Merlot.[2] Die Auswertung der Resultate ergab ebenfalls, dass die bekannte Rebsorte Carménère eine natürliche Kreuzung der Sorten Gros Cabernet sowie Cabernet Franc ist.

… aus Wikipedia de

Wer überrascht uns mit einem reinsortigen Wein aus seinem Keller?

Marc und Otti freuen sich mit dir die Traubensorten zu entdecken!

Donnerstag, 11. Oktober 2018: Brunello di Montalcino

Getrunkene Weine:

– Brunello di Montalcino 1990, Castello Banfi: Schöne Nase mit Noten von Tabak, Leder, Schwarztee, leichte Animalik; am Gaumen dann nicht sehr kompakt, ist aber durchaus noch gut zu trinken.

– Brunello di Montalcino 1997, Castello Banfi: Wenig Maggi, Tabak, Minze, Lakritz; am Gaumen „wärmer“ als der 1990er, rund, endet mittellang.

– Brunello di Montalcino 1994, Conti Costanti: Schwarztee, Bärendreck, schwarze Früchte, robuster Bursche. Fleischig und kompakt.

– Brunello di Montalcino 2001, Fuligni: Wieder pechschwarze Noten: Bärendreck, schwarze Beeren, dann Tabak, Zugsalbe. Am Gaumen präsente, aber gut integrierte Säure, gute Länge.

– Brunello di Montalcino 2001, Castelgiocondo: Leider Kork.

– Brunello di Montalcino 2006, Argiano: Jetzt wahrscheinlich exakt auf dem Genusshöhepunkt! Schwarze Beeren, Tabak, Lakritz, Zedernholz; am Gaumen rund,  moderne Textur, aber mit viel Druck und sehr guter Länge.

– Brunello di Montalcino 2010, Il Poggione: Schwarze pralle Kirschen in der Nase, dazu nobles Holz, wenig Lakritze, Orangenzesten, Marzipan. Am Gaumen voller Körper, noch jung wirkend, exzellente Länge.

– Brunello di Montalcino 2010, Ferrero: Viel Holz, Espresso, wenig Frucht, sehr modern; am Gaumen spürbarer Alkohol, eher oberflächlicher Wein. Es fehlt an Tiefe.

– Brunello di Montalcino 2001, Terre di Bo: Schwarztee, Bärendreck, ein Hauch Cassis, Karamell. Am Gaumen füllig, modern, aber mit Druck und langem Abgang.

– Brunello di Montalcino 2013, Poggiotondo: Kirsche, Cassis, Vanille, Lakritz. Mundfüllendes Spektakel, aber der Abgang ist eher kurz.